Verkehrsführung auf der A3 verändert sich

Eine gesperrte Straße.

Bei der Sanierung des Streckenabschnitts der A3 zwischen der Anschlussstelle Diez und dem Autobahndreieck Dernbach startet der zweite Bauabschnitt.

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MONTABAUR. (red). Die Niederlassung West der Autobahn GmbH saniert aktuell den Streckenabschnitt der A3 zwischen der Anschlussstelle Diez und dem Autobahndreieck Dernbach in Fahrtrichtung Köln in Höhe der Anschlussstelle Montabaur. Die Maßnahme soll bei planmäßigem Verlauf und passender Witterung bis zum Jahresende 2022 abgeschlossen sein - und hatte im ersten Bauabschnitt immer wieder für Staus gesorgt, auch wenn die Verkehrsführung zwischenzeitlich optimiert wurde. Mit dem jetzt startenden zweiten Bauabschnitt erwartet die Autobahn GmbH eine weitere Verbesserung des Verkehrsflusses.

Dieser ist mit einem kompletten Umbau der bestehenden Baustellen-Verkehrsführung verbunden. Die da notwendigen Umbauarbeiten haben bereits begonnen und werden immer nachts durchgeführt, wie die Autobahn GmbH mitteilt. Die neue Verkehrsführung soll bis Ende Oktober eingerichtet sein. Demzufolge stehen dem Verkehr künftig vier verengt geführte Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt zur Verfügung, drei davon für die Fahrtrichtung Frankfurt und einer für die Fahrtrichtung Köln. Zwei verengte Fahrstreifen verbleiben auf der Richtungsfahrbahn Köln. Somit stehen bis zum Bauzeit-Ende immer drei verengt geführte Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen zu Verfügung. Weiterer Vorteil: Der Verkehr auf dem Beschleunigungsstreifen am Bauende in Fahrtrichtung Köln kann durch eine Verkürzung des Baufeldes nun mit ausreichender Länge in den fließenden Verkehr einfahren. Zudem werden ab November auf der Richtungsfahrbahn Köln zusätzliche Nothaltebuchten hergestellt sowie die rechte Fahrbahnhälfte inklusive Seitenstreifen erneuert.

Weiterhin werden Bereiche in der Anschlussstelle Montabaur saniert. Der Bereich der Tank-&-Rast-Anlage wird in Nachtarbeit erneuert, dafür ist eine Schließung der Zufahrt für zwei Nächte erforderlich. Der Anschlussstellenverkehr wird aber immer aufrechterhalten.

Der Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Köln wird auf einer Länge von rund vier Kilometern saniert. Die Nutzung der Zu- und Abfahrt Montabaur bleibt während der Bauzeit möglich. Die Bauarbeiten werden in einer Sechs-Tage-Woche ausgeführt. Auch nach der Umstellung der Baustellen-Verkehrsführung lassen sich Verkehrsbeeinträchtigungen - insbesondere in Spitzenzeiten - nicht ausschließen. Die Autobahn GmbH bittet weiterhin um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen und empfiehlt, auf die Verkehrsmeldungen zu achten.

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Rund 110 000 Fahrzeuge pro Tag unterwegs

Eine temporäre Staubildung in beiden Fahrtrichtungen ist einerseits auf die Baustelle mit ihren verengten Fahrspuren zurückzuführen, zum anderen auf das sehr hohe Verkehrsaufkommen. In diesem Streckenabschnitt weist die A 3 eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) von rund 110 000 Fahrzeugen auf, davon etwa 27 000 Lkw; das entspricht rund 25 Prozent. Das sind etwa 5000 Pkw weniger und 5000 Lkw mehr als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.