Zwei Landesbeste dabei

Trotz erschwerter Bedingungen legten im Corona-Jahr 572 Auszubildende bei der IHK Limburg ihre Prüfung ab. Symbolfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Die Industrie- und Handelskammer Limburg ehrt die Ausbildungschampions der beiden Prüfungsphasen im Corona-Jahr 2020.

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LIMBURG-WEILBURG. "Die Abschlussprüfungen fanden in diesem besonderen Corona-Jahr unter erheblich erschwerten Bedingungen statt. Daher sind wir besonders stolz, dass in der Region Limburg-Weilburg trotzdem 20 Absolventen die Traumnote ,sehr gut' erreicht haben." Das sagt Monika Sommer, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg bei der Ehrung der Ausbildungschampions.

Normalerweise werden die besten Azubis auf Feiern in der Region sowie auf Landes- wie auf Bundesebene in großem Rahmen durch die IHK geehrt. In diesem Jahr war all das nicht möglich: Um aber die jungen Leistungsträger doch zu ehren, erhielten sie IHK-Urkunden, eine Glasskulptur und einen Besten-Sekt. Auch ihre Ausbildungsunternehmen zeichnete die IHK Limburg mit Urkunden und einer Flasche Besten-Sekt aus.

An Winter- und der Sommerprüfung der IHK Limburg nahmen insgesamt 572 Auszubildende teil. Unter den Ausbildungschampions waren auch zwei Absolventen, die hessenweit die besten Ergebnisse in ihren Berufen erreichten.

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IHK-Präsident Ulrich Heep freute sich mit den jungen Menschen, dass ihnen ein so herausragender Einstieg in ihr Berufsleben gelungen ist. "Ihre Note zeugt davon, dass Sie während Ihrer Ausbildung leistungsbereit und engagiert gearbeitet haben. Wer wie Sie so gut abschneidet, der hat nicht nur auf die Prüfung hin gelernt. Sie können voller Zuversicht und Selbstvertrauen in die Zukunft blicken, selbst in so herausfordernden Zeiten wie diesen."

In persönlichen Besuchen in den Betrieben ehrten Heep, Sommer und Jutta Golinski, Leiterin des Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung, die landesbesten Auszubildenden und Ausbildungschampions sowie deren Unternehmen.

Gewürdigt wurde auch die Leistung der Ausbilder. Sie haben nicht nur ein glückliches Händchen in der Auswahl ihrer Auszubildenden bewiesen, sondern über zwei bis drei Jahre auch eine gleichbleibend qualitativ anspruchsvolle Ausbildung betrieben. Dank galt zudem den Vertretern der berufsbildenden Schulen, die das theoretische Rüstzeug geliefert und geholfen hatten, dass im Betrieb praktisch Gelernte und Erlebte zu systematisieren.