Meinung

Kommentar zu erneuten Vorwürfen in Löhnberg: Haltlos!

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VRM Redaktion
"Die Vorwürfe der Freien Wähler sind stets schwerwiegend und schrill": Unser Redakteur Mika Beuster kommentiert die Lage. Fotos: Vetter/Kopp

Die Vorwürfe der Freien Wähler sind stets schwerwiegend und schrill: Beeinflussung bei der Bürgermeisterwahl, Betrug bei der Verpflegungsabrechnung. Dabei steckt nichts dahinter.

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Die Vorwürfe der Freien Wähler sind stets schwerwiegend und schrill: Beeinflussung bei der Bürgermeisterwahl, Betrug beim Mittagessen in der Kita. Der gescheiterte Bürgermeisterkandidat Alexander Pfeiffer versendet gerne E-Mails in große Verteiler. Viele Wörter sind dort anklagend in Großbuchstaben geschrieben, sie "schreien" den Leser geradezu an. Die Zustände in Löhnberg seien "UNGLAUBLICH", wird etwa behauptet, Dinge würden vertuscht, Gelder in dunkle Kanäle gelenkt. Pfeiffer und Co bleiben aber dann im Ungefähren. Fragen nach Konkretem werden gerne mit dem Äußern neuer Anschuldigungen statt Antworten gekontert. Das politische Klima in Löhnberg ist längst vergiftet. Also, was tun - ignorieren? Aber was, wenn doch etwas dran wäre? Doch immer wieder zerbröseln Vorwürfe und Mutmaßungen. Kaum ist ein Gerücht, eine Behauptung - teilweise mit mühevollen Recherchen, die etliche Mitarbeiter in Behörden und Institutionen beschäftigen - widerlegt, folgt wieder Neues. Wie also mit diesem Politik-Stil umgehen, den man bisher nur von Populisten kannte, die demokratische Institutionen delegitimieren wollen? Eine Frage, die mühevoll in jedem Einzelfall beantwortet werden muss. In ihrem Streit mit dem Bürgermeister, der wohl vor allem auf persönlicher Abneigung fußt, wollen die Freien Wähler das gesamte Gemeindeparlament und Teile der Verwaltung lähmen und versuchen, Medien und Justiz zu instrumentalisieren. Es wird ihnen aber nicht gelingen.