Meinung

Weilburg: Unterstützung für weitere Tempo-30-Zonen

HS
Henning Schenckenberg
Setzt sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein: der Weilburger Willi Kerkes, hier im Braunfelser Weg in Weilburg. Foto: Henning Schenckenberg

Willi Kerkes, Präventionsbeauftragter des Deutschen Verkehrssicherheitsdienstes, begrüßt Tempolimits in Weilburg. Und hat noch weitere Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit.

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Nachdem das Weilburger Parlament jüngst einstimmig beschlossen hatte, den Magistrat zu beauftragen, die Einrichtung von "Tempo-30-Zonen im Braunfelser Weg, der Straße Am Windhof, der Johann-Ernst-Straße und der Freystädter Straße zu prüfen, kommt dafür auch Unterstützung von Willi Kerkes, Präventionsbeauftragter des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und Regionsvorsitzender Lahn Dill des Auto Clubs Europa.

"Die Geschwindigkeitsbegrenzung sollte im Braunfelser Weg aber nicht nur bis zu den Parkplätzen gehen, sondern am besten noch weiter hoch", sagte er. Grundsätzlich sei er ein großer Anhänger von einem Tempolimit auf 30 Kilometer pro Stunde. Auch der mobile Blitzer, den die Stadt Weilburg jüngst angeschafft habe, erhöhe die Verkehrssicherheit. Auch "Smileys", die Autofahrer an die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung erinnern, seien eine gute Sache. Die Initiative "Besser zur Schule" habe der Stadt eine solche Anlage gespendet und wolle auch noch eine weitere finanzieren.

Hintergrund des jüngsten Parlamentsbeschlusses ist die große Anzahl von Schülern, die auf diesen Straßen unterwegs ist und sich immer wieder - gerade im Braunfelser Weg - mit Autofahrern konfrontiert sehe, die deutlich zu schnell unterwegs seien.