Diamant-Konfirmanden feiern mit zwei Jahren Verspätung

Nach dem Gottesdienst stellen sich die eisernen Konfirmanden mit Pfarrerin Konstanze Buddruss (2.v.l.) vor der evangelischen Kirche in Ernsthausen auf. Foto ev. Kirchengemeinden Weilmünster

Eingesegnet worden waren sie vor 65 Jahren in Weilmünster. Doch nun mussten sie nach Ernsthausen ausweichen.

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WEILMÜNSTER-ERNSTHAUSEN. Weilmünster-Ernsthausen (red). Coronabedingt haben jetzt 14 Männer und Frauen in der in der evangelischen Kirche in Ernsthausen mit zwei Jahren Verspätung die eiserne Konfirmation gefeiert.

Weil die Weilmünsterer Kirche zurzeit im Inneren aufwendig renoviert wird, konnte der Jubiläumsgottesdienst nicht an dem Ort stattfinden, an dem die Konfirmanden im Jahr 1955 eingesegnet worden waren.

In einem feierlichen Gottesdienst segnete Pfarrerin Konstanze Buddruss die eisernen Konfirmanden für ihren weiteren Lebensweg erneut ein. Dies waren Ekkehard Bremser, Horst Dinnes, Helmut Eppstein, Rosel Heilmann, Willi Höhler, Helmut Lang, Reiner Löhr, Christa Martin, Valentina Medebach, Josef Neumann, Arnold Radu, Adolf Schäfer, Rainer Schuster und Ruth Stumpe.

Im Mittelpunkt der geistlichen Feier standen der Dank für die geschenkte Lebenszeit und das Gedenken an die bereits verstorbenen Mitkonfirmanden.

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Anschließend verbrachten die Jubilare ein paar fröhliche Stunden im Bürgerhaus in Weilmünster. Dort trafen sie sich mit ihren Familien und anderen aus dem Jahrgang, um Erinnerungen auszutauschen.