Biedenkopfer sparen mit 3-D-Druck viel Rohstoff ein

Die Geschäftsführer der FKM, Matthias Henkel, Jürgen Blöcher (v.l.) und Christian Blöcher (r.) begrüßen den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Mitte) und Landtagsabgeordneten Horst Falk (CDU, 2.v.r.) in der Firma. Foto: FKM Sintertechnik GmbH

Das lässt sich Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bei der FKM Sintertechnik GmbH zeigen. Der Chef erläutert, wie es geht.

Anzeige

BIEDENKOPF. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die Transformation zum nachhaltigen Wirtschaften als vordringlichste Aufgabe bezeichnet.

Nachhaltiges Handeln vom Land unterstützt

"Viele Unternehmen in Hessen haben das erkannt und bereits in innovative Technologien oder digitale Prozesse investiert", sagte der Minister bei seinem Besuch der FKM Sintertechnik GmbH in Biedenkopf. Das teilte sein Ministerium in einer Presseerklärung mit. "Um sich nachhaltiger und energieeffizienter aufzustellen, denken Unternehmen neu und entscheiden sich mutig auch für aufwendige und größere Maßnahmen. Viele dieser Maßnahmen wurden und werden - zukünftig in noch einmal verstärktem Maße - von der Landesregierung unterstützt."

90 Prozent Kupfer weniger

Anzeige

Die FKM Sintertechnik GmbH ist auf die Fertigung mit Lasern spezialisiert und stellt Bauteile aus Kunststoff und Metall her. Unterstützt vom Land mit rund 177 000 Euro konnte der Baustoff Kupfer in die 3-D-Druck-Produktion aufgenommen werden. Bauteile aus Kupfer sind vor allem gefragt, wenn hohe thermische und elektrische Leitfähigkeiten gefordert sind.

"Mit dem 3-D-Druck von Kupferbauteilen schlägt FKM Sintertechnik ein neues Kapitel ihrer Unternehmensentwicklung auf", sagte Geschäftsführer Matthias Henkel. "Durch die hocheffiziente Fertigungstechnik können im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren 90 Prozent des Materials eingespart werden. Mit so wenig Material auszukommen, das ist nachhaltiges Wirtschaften in Reinstform."