200 feiern eine "Party für Jesus"

Daniel Kallauch zeigt in Gladenbach, dass er ein Händchen dafür hat, Kinder zu begeistern und gleichzeitig seine Botschaften zu vermitteln - ob mit Handpuppe oder im Duett am Piano. Foto: Sascha Valentin

Warum Jesus nicht in einem prächtigen Palast, sondern einem schäbigen Stall zur Welt gekommen ist, hat der Liedermacher und Puppenspieler Daniel Kallauch den über 200...

Anzeige

GLADENBACH. Warum Jesus nicht in einem prächtigen Palast, sondern einem schäbigen Stall zur Welt gekommen ist, hat der Liedermacher und Puppenspieler Daniel Kallauch den über 200 Zuschauern seines Programms "Weihnachten ist Party für Jesus" im Haus des Gastes verraten.

Auf kindgerechte und humorvolle Weise vermittelte der vielseitige Entertainer dem Publikum, worauf es bei Weihnachten wirklich ankommt. Unterstützt wurde er dabei von seinem gefiederten Freund Willibald, dem Kallauch auch seine Stimme lieh und der gar nicht damit aufhören mochte, von seinem neuen Klassenkameraden Rolf Rüdiger zu schwärmen.

Lieder, Sinngeschichten und Zwiegespräche

"Der ist so cool, der wird sogar mit dem Porsche zur Schule gefahren", begeisterte sich die sprechende Handpuppe dafür, zum neuen Freundeskreis Rolf Rüdigers zu gehören, in dem kein Platz für Kleine und Schwache ist.

Anzeige

Damit hatte Kallauch den Ausgangspunkt für seine Botschaft an die jungen und älteren Zuschauer gesetzt: Rolf Rüdigers Verhalten passe irgendwie so gar nicht zu dem Gedanken, den die Weihnachtsgeschichte uns vermitteln will, stellte Kallauch fest und hatte auch gleich das passende Lied dazu auf den Lippen: "Gott kommt kleiner, als wir denken. Gott kommt völlig unscheinbar, mitten in die Welt, in der Stärke so viel zählt." Jesus wäre sicherlich nicht der Typ gewesen, mit dem sich ein Junge wie Rolf Rüdiger abgegeben hätte, geschweige denn, dass er ihn überhaupt eines Blickes gewürdigt hätte. Mit Liedern, kleinen Sinngeschichten und im Zwiegespräch mit ihm verhalf Kallauch seinem Puppenfreund und damit auch seinen Zuschauern nach und nach zu der Einsicht, dass nicht Stärke, Überlegenheit und Reichtum einen Menschen ausmachen, sondern wie offen dessen Herz für andere Menschen und deren Sorgen ist. Diesen Kern der Weihnachtsbotschaft legte der Liedermacher dabei gemeinsam mit seinen jungen Zuschauern frei, die er immer wieder dazu einlud, seine ohrwurmverdächtigen Songs mitzusingen und gemeinsam mit ihm darauf zu tanzen.

So gelang es Kallauch nicht nur, die Botschaft der Nächstenliebe spielerisch zu vermitteln, sondern auch perfekt die besondere Vorfreude und Erwartung der Adventszeit einzufangen und seinen Zuschauern tatsächlich eine große "Party für Jesus" mit jeder Menge Überraschungen zu bescheren.