Protestaktion in luftiger Höhe im Dannenröder Forst

Die Aktivistin sitzt in luftiger Höhe und weigert sich herunterzukommen. Foto: Gössl

Auf einem zehn bis 13 Meter hohen "Tripod" sitzt seit etwa vier Stunden eine Aktivistin im Dannenröder Forst, alle Versuche, sie von dieser überdimensionalen Schaukel zu...

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DANNENROD. Auf einem zehn bis 13 Meter hohen "Tripod" sitzt seit etwa vier Stunden eine Aktivistin im Dannenröder Forst, alle Versuche, sie von dieser Art überdimensionalen Schaukel zu holen, sind bisher gescheitert. Die Deges hatte gemeinsam mit der Polizei am frühen Mittwochmorgen Räumungsarbeiten an errichteten Barrikaden angekündigt, woraufhin sich eine Aktivistin auf das extra errichtete Podest in luftiger Höhe begeben hat, um die Arbeiten aufzuhalten. "Das Gefährliche bei der Aktion ist, dass der Tripod lose auf dem Waldboden steht und zusammenbrechen könnte", berichtet unser Reporter vor Ort. Insgesamt habe es drei Versuche mit einem Hubwagen gegeben, die Aktivistin von der Konstruktion herunterzuholen. Zwischendurch hatte die Polizei sie immer wieder dazu aufgerufen, freiwillig den Tripod zu verlassen. Gegen 13.30 Uhr sind Höhenretter vom SEK eingetroffen. Die Höhenretter haben die Aktivistin gegen 14.45 Uhr von ihrem Podest geholt. Im Anschluss ist sie in einem Sanitätswagen versorgt worden.

Am Vormittag konnte eine Pressekonferenz des BUND an der Mahnwache am Sportplatz nicht wie geplant stattfinden, da anrückende Feuerwehrfahrzeuge und ein DRK-Rettungsfahrzeug zunächst mit einer Sitzblockade von Aktivisten aufgehalten wurden. Warum diese Rettungskräfte im Dannenröder Forst im Einsatz waren, konnte vor Ort von der Polizei bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.

Von (beg)