Die Burg Philippstein erhalten

Niels EngelmannFoto: Peter Paul Schüßler

Viele Aufgaben warten auf den Ortsbeirat in Philippstein, unter anderem der Erhalt des Wahrzeichens des Ortes. Ortsvorsteher Niels Engelmann erklärt, was sonst noch auf der...

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BRAUNFELS-PHILIPPSTEIN. Niels Engelmann bleibt Ortsvorsteher in Philippstein. Der Christdemokrat wurde in der konstituierenden Sitzung des Gremiums erneut zu dessen Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Renate Hardt, ebenfalls CDU. Neben den beiden sitzen noch Philipp Hoffmann (SPD), Kornelia Kissel (FDP/FWG) und Tanja Schneider (CDU) im Ortsbeirat.

Was sind die derzeit drängendsten Probleme in Philippstein?

Dazu gehört in jedem Fall die Sanierung des Burgenkellers. Hier wurden im Haushalt 2021 Mittel eingestellt, die zur Sanierung verwendet werden sollen. Der Ortsbeirat will die Maßnahme zusammen mit dem Burg- und Heimatverein eng begleiten. Der Erhalt dieses Denkmals ist den Mitgliedern des Ortsbeirats sehr wichtig.

Was steht sonst noch auf der Agenda?

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In den kommenden fünf Jahren möchten wir die gute Lebensqualität in unserem Philippstein erhalten und verbessern. Dazu ist weiterhin eine starke Bürgerbeteiligung wichtig. Vieles hat sich, gerade durch das Engagement der Bürger, dabei schon getan: Im Rahmen eines jährlichen Aktionstags haben wir Blumenbeete angelegt, den Kinderspielplatz und das Lindengärtchen gesäubert. Zwei Waldsofas an Wegen mit Fernblick laden zum Relaxen ein. Hier wollen wir weiter arbeiten und Bank- oder Pflegepatenschaften initiieren.

Ein weiterer Punkt ist die sichere Anbindung der Fahrradwege zur Kernstadt und in Richtung des Weiltals. Der Erhalt der Infrastruktur - Hausärzte vor Ort, Kinderbetreuung - liegt uns am Herzen. Der Neubau der Kindertagesstätte bringt neue Betreuungsmöglichkeiten und wird von uns als gute Ergänzung zum evangelischen Kindergarten und der betreuten Grundschule gesehen. Wir wünschen uns eine Kooperation dieser Einrichtungen und möchten dabei unterstützen. Wir wollen außerdem die Dorfgemeinschaft stärken und sobald als möglich wieder einen Weihnachtsmarkt oder ein Dorffest starten.

Wie hat sich der Ort in den vergangenen 15 Jahren verändert?

Nahezu alle Bauplätze im Neubau- und im Mischgebiet sind verkauft, die Kinderbetreuung ist deutlich erweitert worden. Ebenso wurde auch das touristische Angebot erweitert, unter anderem durch die Stadt- beziehungsweise Dorfführungen mit Volker Zimmerschied.

Das Interview führt Jenny Berns.