Ingo Hartmann macht weiter

Wo steckt denn eigentlich unser Ortsvorsteher? Diese Frage war in Bonbaden im Laufe des vergangenen Jahres häufiger zu hören. Tatsächlich hatte sich Ingo Hartmann (SPD)...

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BRAUNFELS-BONBADEN. Wo steckt denn eigentlich unser Ortsvorsteher? Diese Frage war in Bonbaden im Laufe des vergangenen Jahres häufiger zu hören. Tatsächlich hatte sich Ingo Hartmann (SPD) zuletzt etwas rar gemacht.

Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen hat der Bonbadener nun während der Ortsbeiratssitzung erklärt, dass er das Amt weiterhin bekleiden wird. Er sei zwar überwiegend im Ausland, doch komme er in regelmäßigen Abständen nach Bonbaden und sei überdies durch die Vielfalt an technischen Möglichkeiten jederzeit erreichbar und kommunikationsfähig.

Der Bonbadener Ortsbeirat wird weiterhin ergänzt durch den stellvertretenden Ortsvorsteher Felix Waidhas, den Schriftführer Holger Johannson und die Ortsbeiratsmitglieder Heribert Zell und Siegbert Bender.

Das bisher unbesetzte Amt eines Ortsgerichtsschöffen hat inzwischen der Bonbadener Stadtverordnete Rainer Mühlhans inne. Bei der jüngsten Sitzung sorgte die Entscheidung der Stadt Braunfels, den öffentlichen WLAN-Zugang für Bonbaden bei der Mehrzweckhalle zu installieren, für Unverständnis. Hintergrund für die Überlegung ist, dass in der Halle Sportveranstaltungen stattfinden, bei denen Ergebnisse via Internet übertragen werden sollen.

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Brisante Verkehrssituation rund um Grundschule

Bereits im April 2018 forderten die Ortsbeiratsmitglieder stattdessen die Installation in der Ortsmitte. Es könne nicht sein, dass die Interessen von Sportvereinen aus der Kernstadt mehr Gewicht hätten als die der Bürger des Stadtteils Bonbaden, hieß es damals.

Ferner ging es um die Einrichtung einer Hol- und Bringzone an der Bonbadener Schule. Diese sei aus verschiedenen rechtlichen Gründen nicht möglich, erklärte der Stadtverordnete Ulrich Dommert (SPD), der an der Sitzung teilnahm. Es werde weiter nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht. Beim Bringen und Abholen der Kinder komme es regelmäßig zu einem Verkehrschaos mit gefährlichen Situationen für die Kinder und mit Beeinträchtigungen für die Anwohner, sagte er.

Auf Anfrage erklärte Dommert, der geplante Fahrradweg zwischen Bonbaden und Neukirchen könne erst nach der geplanten Verlegung einer "Notwasserleitung", frühestens 2020, erfolgen. Dies sei dringend erforderlich, da die Wasserversorgung der Stadtteile vom Hochbehälter am Tiergarten erfolgt und daher eine Ringleitung geschaffen wird.