Digitale Kompetenzen der Kinder lassen Fachkräfte staunen

"Ene, Mene Medien": Utensilien wie diese spielen in den Fotoarbeiten und Filmen der Dillenburger Kita-Kinder eine Rolle. Foto: Joachim Spahn

Projekt schwört vor allem das Mitarbeiter-Team der Arbeiterwohlfahrts-Kindertagesstätte am Dillenburger Zwingel auf Umgang mit modernen Medien ein.

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DILLENBURG. Der Tatsache, dass Kinder eine Welt erleben, die von einer zunehmenden Digitalisierung geprägt ist, haben das Team der Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Dillenburger Zwingel und der Verein "Blickwechsel" kürzlich Rechnung getragen.

Regina Beecht, Erzieherin und Fachkraft für "Sprachliche Bildung", stellte das "Modell zur digitalen Bildung in der Elementarpädagogik" vor. Zwar spielen das Fotografieren mit Digitalkameras, gemeinsame Internet-Recherchen mit Fachkräften und die Nutzung von Computern zur spielerischen Kompetenzförderung in manchen Einrichtungen und auch in der Awo-Kita in Dillenburg bereits seit geraumer Zeit eine Rolle.

Auch die Eltern an der Medienerziehung beteiligen

Das Modell "Digitale Bildung" würdigt jedoch wissenschaftlich fundiert Kindertageseinrichtungen als relevante Bildungsorte in Bezug auf die digitale Welt und bietet pädagogischen Fachkräften eine Orientierung, welche Lerngelegenheiten man Mädchen und Jungen in Kindertageseinrichtungen eröffnen kann. Das Projekt "Ene, Mene Medien", das die Erzieher gemeinsam mit den ältesten Kita-Kindern umgesetzt hätten, habe klar gemacht, welch unterschiedliche Zugänge zu digitalen Medien es für Fachkräfte gebe, sagt Kita-Leiterin Sabine Theis. Ein weiterer Ansatz des didaktischen Modells zur digitalen Bildung sei es, auch die Eltern der Kita-Kinder in den Prozess der Medienerziehung einzubeziehen.

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Am Ende des Projektes standen Fotoarbeiten und von ihnen selbst produzierte Trickfilme der Jungen und Mädchen. Deren Kompetenz ließ die Erzieher staunen.