Donsbacher Wildpark kann noch nicht öffnen

aus Coronavirus-Pandemie

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Steht nach der Corona-Zwangspause vor der Wiederöffnung: der Tierpark Donsbach, in dem auch Rotwild lebt. Foto: Peter Patzwaldt

Bevor der Donsbacher Wildpark wieder öffnen darf, muss die Stadt Dillenburg noch einige Hürden nehmen, um die Auflagen der Landesregierung in Wiesbaden erfüllen zu können.

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. Dillenburg-Donsbach (red). Die Stadt Dillenburg will in Kürze ihren Wildpark in Donsbach wieder öffnen. Die Verantwortlichen sind aber noch mit Vorbereitungen beschäftigt, um die Vorgaben des Landes dazu umzusetzen und für die Gäste einen möglichst gefahrlosen Besuch des Parks sicherzustellen.

Anders als in vielen anderen Zoos und Tierparks fehlt der städtischen Einrichtung in Donsbach ein Zaun um das Gesamtgelände.

Eine Vorgabe des Landes sieht vor, dass nur eine begrenzte Anzahl von Personen die Anlage betreten soll. Der am Waldrand gelegene Park in Donsbach ist jedoch über mehrere, offene Wege zu erreichen, die auch viele Spaziergänger und Wanderer nutzen. Daher sei ein kontrollierter Zutritt schwieriger zu organisieren als bei einem umzäunten Gelände mit festgelegten Ein- und Ausgängen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

Auch Verkauf von Online-Tickets mit vorgegebenen Besuchszeiten wie beispielsweise im Frankfurter Zoo sei in Donsbach nicht umsetzbar.

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Hygienekonzept erstellen und Beschilderung aufbauen

Zudem müsse die Stadt zum Schutz der Besucher ein Hygienekonzept für die Sanitäranlagen erstellen. Ergänzend werde eine Beschilderung für den 21 Hektar großen Park aufgebaut, die auf die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln aufmerksam macht.