Lahn-Dill-Kliniken: Verzichtbare Operationen werden verschoben

aus Coronavirus-Pandemie

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Operiert wird an den Lahn-Dill-Kliniken nur noch, wenn Patienten ohne eine entsprechende Operation nicht auskommen könnten.  Archivfoto: Pascal Reeber

Nächster Schritt an den Lahn-Dill-Kliniken, um sich auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie vorzubereiten: Nicht unbedingt notwendige Operationen werden verschoben.

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. Wetzlar/Dillenburg (red/kel). Nächster Schritt an den Lahn-Dill-Kliniken, um sich auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie vorzubereiten: Nicht unbedingt notwendige Operationen werden verschoben.

"Wir werden ab sofort alle medizinischen Eingriffe und Behandlungen verschieben, wenn nach medizinischer Einschätzung davon auszugehen ist, dass die Erkrankten in den kommenden zwei Monaten ohne diese Versorgung auskommen können", erklärte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. Damit bereite man sich auf die erhöhte Anzahl von Covid-19-Patienten vor. Akute und dringende Operationen werden weiterhin durchgeführt, auch die Kreißsäle sind geöffnet. Notfälle werden wie gewohnt behandelt.

Grundsätzlich gilt diese Regelung für alle stationären, teilstationären und ambulanten Eingriffe und Behandlungen. "Durch diese Maßnahmen erhöhen wir die Zahl der verfügbaren Intensivbetten, reduzieren aber auch den Publikums- und Patientenverkehr", so Gottschalk weiter.

Die OP-Kapazität werde an beiden Standorten reduziert, um Personal, Räumlichkeiten und medizinische Geräte für die Versorgung von Covid-19-Patienten zu rekrutieren beziehungsweise bereitzustellen. Die Operative Tagesklinik am Standort Wetzlar wird bis auf Weiteres geschlossen.

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Patienten, die einen OP-Termin hätten, werden benachrichtigt. "Wir bitten die Patienten, nicht anzurufen, damit die Leitungen freibleiben und wir die Termine der Reihe nach verschieben können", sagt Gottschalk und bittet aufgrund er Ausnahmesituation um Verständnis bei allen Patienten.