Niederscheld: Messerangriff in Asylunterkunft

Messerattacke: Die Polizei hat in Niederscheld einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 44-Jährige soll auf einen 31-Jährigen eingestochen haben. Symbolfoto: VRM

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke in Folge eines Streits in Dillenburg-Niederscheld sitzt ein 44-jähriger Mann seit Mittwoch in Untersuchungshaft.

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DILLENBURG-NIEDERSCHELD. Wegen eines versuchten Tötungsdeliktes sitzt ein in Niederscheld untergebrachter Asylsuchender seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Es soll seinen Kontrahenten durch mehrere Messerstiche erheblich verletzt haben.

Ein Streit eskaliert aus unbekannter Ursache

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Wetzlar und der Polizeidirektion Lahn-Dill gerieten am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr der 44-Jährige und der 31-Jährige aus bislang nicht bekannten Gründen in der Asylunterkunft in der Straße Am Rotenbeutel, in der beide wohnen, in eine heftige Auseinandersetzung. Im Verlauf des Streits stach der 44-jährige Asylsuchende offenbar mehrfach mit einem Messer auf den 31-Jährigen ein, wodurch dieser schwere Verletzungen erlitten hat. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

44-Jähriger wird noch am Tatort festgenommen

Polizisten nahmen den 44-Jährigen noch am Tatort fest. Er wurde am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wetzlar einem Haftrichter vorgeführt. Der wiederum ordnete an, dass der Tatverdächtige in Untersuchungshaft zu nehmen sei.