Malen mit der Region Lahn-Dill-Wetzlar: "Das ist wie Urlaub"

Für Gudrun Lorenz war der Workshop "wie Urlaub".   Foto: Katrin Weber
© Katrin Weber

Bei einem Workshop der Region Lahn-Dill-Wetzlar haben sich die Teilnehmer mit dem Thema Wasser beschäftigt. Im Dorfgemeinschaftshaus Holzhausen entstanden die Bilder vom Ulmbach.

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. Greifenstein-Holzhausen (kawe). Ausgebucht! Diese Meldung für den Mal-Workshop in Holzhausen zum Thema Wasser ließ die Regionalmanagerin der Region Lahn-Dill-Wetzlar, Mercedes Bindhardt, strahlen.

Der Saal präsentierte sich den zehn Teilnehmerinnen und dem Künstler Josef Krahforst, der den Kurs leitete, quasi ganz neu: Das Dorfgemeinschaftshaus in Holzhausen ist Teil der Dorfentwicklung und nun renoviert.

Der Mal-Workshop, mit dem die Region Lahn-Dill-Wetzlar in allen zwölf Mitgliedsgemeinden Station macht, drehte sich in Holzhausen um das Thema Wasser. Der Ulmbach sei prägend für den Ort, sagte Bindhardt. Deshalb war er als Motiv für den zweitägigen Kurs ausgesucht worden, Besuch vor Ort am Bach inklusive.

"Lahn-Dill Wasser" ist ein Eigengewächs der Region

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"Lahn-Dill Wasser", so der Titel des Angebots, ist ein Eigengewächs der Region. "Als Gemeinde sind wir froh, Leute auch mal in diesem künstlerischen Bereich zusammenführen zu können", kommentierte Marion Sander den Workshop. Die Bürgermeisterin von Greifenstein gehörte zu den Teilnehmerinnen.

"Das ist wie Urlaub", stellte Gudrun Lorenz fest. Die Greifensteinerin schilderte den Workshop als entspannt und entspannend, denn: "Normalerweise ist der Samstag für mich ein Arbeitstag Zuhause." Am vergangenen Wochenende wäre sie mit ihrem Mann bei einem Familientreffen gewesen, das aber coronabedingt abgesagt worden sei. So meldete sie sich für "Lahn-Dill Wasser" an und kam als Nachrückerin in den Kurs bei Josef Krahforst.

Bisher habe sie noch nicht in ihrer Freizeit gemalt. Sie möge es, aber es habe bisher die Muße gefehlt. Nun sei eine schöne Gelegenheit, die Kunst auszuprobieren, und dies unter fachkundiger Anleitung.

Davon nimmt auch Anne Haubach "einiges mit". Die 15-Jährige aus Holzhausen bezeichnet sich selbst als Mal-Anfängerin. "Ich habe gehofft, hier etwas zu lernen - und das habe ich", sagte sie über ihre Motivation. Den Ulmbach kenne sie seit Kindertagen. Wasser sei ein gutes Thema, fand sie.

Und Marion Sander? Ihr Bild, das sie mit Acrylfarben gemalt hat, soll einen Platz in ihrem Wohnzimmer bekommen, antwortete sie auf Nachfrage. Vorher jedoch sollen alle Bilder, die bei "Lahn-Dill Wasser" entstanden sind und noch entstehen, in einer Ausstellung gezeigt werden. Wo und wann diese zu sehen sein wird, ist noch unklar.

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Die nächsten Termine sind am 24. und 25. Oktober in Schöffengrund.