Granate im Wald bei Haiger-Flammersbach gesprengt

Eine Absperrung der Polizei.

Ein 14-Jähriger hatte das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt – und richtig gehandelt. Die Polizei lobte den Jugendlichen.

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Haiger-Flammersbach. Da ist alles gutgegangen: Ein Jugendlicher hat im Wald bei Flammersbach eine Granate gefunden. Sie konnte kontrolliert gesprengt werden.

Wie die Polizei am Donnerstag vermeldet, hatte der 14-Jährige das gefährliche Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg am Dienstagnachmittag gefunden und, so Polizeisprecherin Kerstin Müller, „genau richtig gehandelt. Er hat die Granate nicht berührt, sondern fotografiert und den Fund der Polizei gemeldet. Zudem hatte er die Koordinaten der Fundstelle zwischen dem Schützenhaus und dem Sportplatz notiert.

Mit diesen Angaben ausgestattet, informierte die Dillenburger Polizei das Landeskriminalamt in Wiesbaden, das daraufhin Fachleute nach Flammersbach entsandte, um die Waffe zu entschärfen. Bis zu deren Eintreffen sicherten Dillenburger Polizisten die Fundstelle weiträumig.

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Um 22.10 Uhr war die Splittergranate Geschichte

Nach Rückmeldung der Sprengtechniker, so Müller weiter, handelte es sich um eine Mörsergranate, die vor Ort gesprengt werden musste. Rettungskräfte und die Feuerwehr waren zuvor alarmiert worden. Anwohner mussten nicht evakuiert werden.

Gegen 22.10 Uhr dürften viele Flammersbacher einen lauten Knall gehört haben: Das war der Zeitpunkt, als die Splittergranate kontrolliert gesprengt worden ist.