Rebecca Neuburger-Hees führt Haigers CDU in die Kommunalwahl

Spitzenkandidatin der Haigerer CDU für die Kommunalwahl (v.l.): Landtagsabgeordneter Jörg Michael Müller gratulierte Rebecca Neuburger-Hees aus Rodenbach ebenso wie Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Pulfrich. Foto: CDU Haiger

Haigerer Christdemokraten gehen mit 37 Personen am 14. März 2021 an den Start. Fraktionsvorsitzender Peter Hornof und Erster Stadtrat Sebastian Pulfrich stehen nicht auf der Liste.

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HAIGER. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung der CDU Haiger wurde die promovierte Psychologin Dr. Rebecca Neuburger-Hees aus Rodenbach zur Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl am 14. März gewählt. Nicht mehr auf der Kandidatenliste stehen der aktuelle Fraktionsvorsitzende Peter Hornof und der derzeitige Erste Stadtrat Sebastian Pulfrich.

Die CDU hat eine 37-köpfige Liste mit Kandidaten aus 13 der 14 Stadtteilen aufgestellt - nur Oberroßbach fehlt. Dies bedeutet, dass am 14. März jeder Haigerer, der pauschal die Partei wählt, jeweils eine Stimme an jeden Kandidaten vergibt.

Rebecca Neuburger-Hees, die 40-Jährige arbeitet bei der Lebenshilfe in Gießen, gab sich bei ihrer Bewerbungsrede kämpferisch: "Wir stehen als CDU Haiger für eine ausgewogene Politik, die wirtschaftliche, aber auch soziale Themen kompetent in den Blick nimmt und dabei immer den Bürger im Blick hat". Die Spitzenkandidatin, die sich ehrenamtlich bei der Freien evangelischen Gemeinde in Rodenbach engagiert, betonte: "Wir stehen zum 'C' in unserem Parteinamen, denn die christlichen Grundwerte, auf die unsere deutsche Verfassung aufgebaut ist, sind für uns das Fundament und der Rahmen unseres politischen Handelns."

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Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Pulfrich, der bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht mehr antritt, erinnerte besonders auf den von den muslimischen Gemeinden geplanten ganzjährigen Muezzinruf, der die Arbeit des Stadtverbandes bestimmt habe.

CDU lehnt dauerhaften Muezzinruf weiterhin ab

"In der Sache bleiben wir auch weiterhin bei unserer ablehnenden Meinung, begrüßen es aber, dass man sich bei mehreren Runden Tischen mit Vertretern aus den verschiedensten gemeindlichen und politischen Kontexten zum Austausch getroffen hat."