Vollsperrung zwischen Uckersdorf und Burg bis Mitte Dezember

Viel Geduld ist gefragt: Die Sanierung der Landesstraße bei Herborn sorgt für große Umleitungen. Im nächsten Jahr sind weitere Arbeiten geplant.

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HERBORN. Wer rund um Herborn unterwegs ist, muss sich in den kommenden Monaten auf Umleitungen einstellen. Bis Mitte Dezember ist ein Teil der Landesstraße L3042 zwischen den Stadtteilen Uckersdorf und Burg voll gesperrt. Die dort geplanten Arbeiten beginnen am Dienstag, 27. September. Im nächsten Frühjahr steht ein zweiter Bauabschnitt an.

Darüber informierte Hessen Mobil in einer Pressemitteilung. Die Fahrbahn wird zunächst auf einer Strecke von rund einem Kilometer grundhaft saniert. Dies sei nötig, da die Strecke in dem Abschnitt "viele Flickstellen, Netzrisse und Verdrückungen" habe. Die Baukosten in Höhe von rund 670 000 Euro trägt das Land Hessen.

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Die Sanierung ist deshalb in zwei Abschnitten jeweils unter Vollsperrung geplant, damit eine Anbindung der Kreisstraße K39 aus Richtung Donsbach gewährleistet sei, schreibt die Landesbehörde.

Das Abbiegen zur K39 nach Donsbach ist weiter möglich

Der erste Bauabschnitt, der am Dienstag startet, beginnt in Uckersdorf am Ortsausgang - kurz hinter der einmündenden Straße "Im Beilsbach". Er endet dort, wo die Landesstraße L3042 zwischen Uckersdorf und Burg auf die Kreisstraße K39 trifft, die wiederum nach Donsbach führt.

"Das Abbiegen von der L3042 aus Richtung Burg auf die K39 sowie in der Gegenrichtung bleibt auch während der Bauarbeiten möglich", hält Hessen Mobil fest. Gemeint ist die Abbiegung in den Dillenburger Stadtteil Donsbach. An dieser Stelle regele eine Baustellenampel den Verkehr. Bis voraussichtlich Mitte Dezember soll dieser Bauabschnitt abgehakt sein.

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Der zweite Bauabschnitt ist erst nach einer Winterpause im Frühjahr 2023 vorgesehen - genauer ist der Start noch nicht benannt. Er wird sich ab dem Punkt, an dem die L3042 und die K39 aufeinandertreffen, etwa 250 Meter in Richtung Burg erstrecken. Über Details werde rechtzeitig informiert, heißt es in der Pressemitteilung.

Während die Arbeiten im ersten Abschnitt laufen, sieht die Umleitung folgendermaßen aus: Wer von Donsbach oder Burg aus nach Uckersdorf fahren möchte, muss einige zusätzliche Kilometer einberechnen - und die Kernstadt passieren. Der Weg führt über die Bundesstraße B277, ehe Verkehrsteilnehmer an der Reuterberg-Kreuzung nach Herborn abbiegen müssen.

Zwei verschiedene Umleitungen genannt

Über die Westerwaldstraße geht es dann bergauf, durch den Kreisel bei Hörbach und bis zur Abbiegung nach Amdorf. Vom kleinsten Stadtteil aus sind es noch rund zwei Kilometer bis nach Uckersdorf.

Für die Gegenrichtung nennt Hessen Mobil eine andere Umleitung. Diese führt ebenfalls über Amdorf - allerdings auf der Bundesstraße B255 nur bis zum Abzweig der Kreisstraße 66 nach Hörbach.

Dann geht es weiter über die Kreisstraßen K65 und K62 nach Merkenbach - und schließlich an der Kernstadt vorbei bis nach Burg.

Nicht aufgeführt ist eine Variante, die drei Kilometer über die Autobahn führt: Statt über Hörbach zu fahren wäre es alternativ auch möglich, die A45-Auffahrt Herborn-West zu nehmen - und anschließend die Abfahrt Herborn-Süd. Der Anliegerverkehr kann laut Hessen Mobil jeweils bis zum Beginn des Baustellenbereichs fahren.