Wie sieht eigentlich ein Riesen-Zitzenschirm aus?

Pilzexperte: Thorsten Pfeiffer erklärt den Teilnehmern der Wanderung die Besonderheiten der gefundenen Exemplare. © V. Heil

Experte Thorsten Pfeiffer aus Daubhausen gibt während einer Pilzwanderung des Herborner Vereins Freunde der Flora Herbornensis bei Merkenbach und Fleisbach wertvolle Tipps.

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HERBORN. Einblicke in die Welt der Pilze haben Mitglieder der Freunde der Flora Herbornensis und weitere Naturinteressierte bei einer Pilzwanderung bekommen. Angeführt wurde sie vom heimischen Experten Thorsten Pfeiffer aus Daubhausen.

Pilzexperte: Thorsten Pfeiffer erklärt den Teilnehmern der Wanderung die Besonderheiten der gefundenen Exemplare.  Foto: V. Heil
Pilzexperte: Thorsten Pfeiffer erklärt den Teilnehmern der Wanderung die Besonderheiten der gefundenen Exemplare.  Foto: V. Heil

Pfeiffer brachte zur Einstimmung ein paar von ihm gesammelte Exemplare mit. Darunter befand sich auch der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz, dessen Verzehr zu einer langsamen Zersetzung der Leber führt. Also heißt es: genau hinschauen, aufpassen, informieren und notfalls die Pilze dem Experten zeigen, der kostenlos eine offene Pilzsprechstunde zu bestimmten Zeiten in Ehringshausen anbietet.

Vom Knoblauch-Schwindling und vom Riesen-Zitzenschirm

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Die Wanderung ging dann durch den Wald zwischen Merkenbach und Fleisbach. Die zahlreichen Teilnehmer sammelten mit großem Elan Pilze und bei Zwischenstopps wurden diese von Thorsten Pfeiffer begutachtet, besprochen und benannt. Die Teilnehmer lernten auch lustige Namen wie etwa den Riesen-Zitzenschirmpilz kennen und erfuhren, dass der Knoblauch-Schwindling intensiv nach Knoblauch riecht und Täublinge die Zunge bei einer Geschmacksprobe etwas betäuben können.

Da die Veranstaltung viele Besucher angesprochen hat, soll sie künftig einen festen Platz im Terminkalender des Vereins Freunde der Flora Herbornensis bekommen.