Diskutieren fast wie die echten UN-Diplomaten

Schüler aus Aßlar und Wetzlar nehmen an der Model-United-Nations-Konferenz in Leiden teil. © Humboldt-Schule Aßlar

Schüler aus Aßlar und Wetzlar haben an einem internationalen Planspiel in Leiden den Niederlanden teilgenommen. Es ging um das Thema Fake News.

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ASSLAR/WETZLAR. Aßlar/Wetzlar (red). Drei Tage lang haben 13 Schüler aus Aßlar und Wetzlar auf der Model-United-Nations-Konferenz (MUN) im niederländischen Leiden in englischer Sprache debattiert. Dabei wurde in einem umfangreichen Planspiel die UN nachgestellt. Die Jugendlichen schlüpften in die Rolle der Delegierten, erläutert die Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar in einer Pressemitteilung.

Insgesamt beteiligten sich knapp 500 Schüler aus aller Welt an der Konferenz, darunter auch aus Nationen wie Portugal, Ungarn, Schottland oder der Türkei. Die Teilnehmer aus Mittelhessen hatten sich in einer AG auf die Konferenz vorbereitet. Begleitet wurden sie dorthin von Phillip Maurer, Sven Schimann und Laura Franke Fontinha.

Das Thema in diesem Jahr lautete Fake News. Damit beschäftigten sich auch die Unterthemen in den einzelnen Komitees. Die Schüler bekamen im Vorfeld ein Land zugewiesen, dessen Sichtweise sie authentisch vertreten sollten - eben ganz so, wie es echte Diplomaten auf einer UN-Konferenz auch tun würden.

Ein Abschluss in Amsterdam

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Dieses Jahr vertraten die Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar und der Goetheschule Wetzlar, die einige ehemalige Humboldt-Schüler entsandte, die Länder Südkorea und Russland. Knapp die Hälfte von ihnen erhielt eine besondere Auszeichnung als beste Delegierte in ihrem Komitee.

Abgeschlossen wurde die Reise mit einem Besuch der Hauptstadt Amsterdam. Danach traten die Jugendlichen mit neuen, prägenden Erfahrungen im Gepäck die Heimfahrt an. Einige von ihnen freuen sich bereits auf die Reise im nächsten November. Deren Vorbereitung wird im Frühjahr beginnen.