Hochwasser führt zu mehreren Einsätzen im Lahn-Dill-Kreis

Achtung Hochwasser: Im Kreisgebiet mussten THW und Feuerwehr am Wochenende mehrfach ausrücken. © Archivfoto: Katrin Weber

Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen – der Kreis hat eine erste Bilanz zum Hochwasser am Wochenende gezogen.

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WETZLAR/DILLENBURG/HERBORN (RED). Mehrere Straßen im Lahn-Dill-Kreis mussten wegen des Hochwassers an Lahn und Dill und deren Nebengewässern gesperrt werden, die Feuerwehren waren nahezu im gesamten Kreis wegen überfluteter Keller gefragt. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt.

Demnach waren die Feuerwehren im Kreisgebiet wegen elf vollgelaufener Keller im Einsatz, unter anderem in Greifenstein, Beilstein, Oberbiel, Langenaubach und Ewersbach. Fünf Einsätze gab es wegen des Hochwassers, um beispielsweise Straßen, Gehwege oder Radwege zu sperren, so im Wetzlarer Stadtgebiet und in Aßlar. Vier Einsätze gab es unter anderem in Stockhausen und Greifenstein-Allendorf, um Sandsäcke zu füllen und damit die Bevölkerung vor dem Hochwasser zu schützen. Ein Baum stürzte am Sonntag in Berghausen auf die Straße. Die Rettungsdienste waren am Samstag und Sonntag insgesamt 25- Mal gefordert.

Der Pegel der Lahn erreichte in Leun die Meldestufe 2 und ist am Sonntag auf 5,90 Meter gestiegen. Auch die Dill trat über die Ufer und erreichte bei Aßlar Meldestufe 2 bis Sonntagabend mit 2,70 Metern Höhe. In Dillenburg erreichte der Pegel bis Montagmittag Meldestufe 1. Während die Wasserstände im Laufe des Sonntags überall noch stiegen, ist aktuell im Lahn-Dill-Kreis eine fallende Tendenz zu beobachten.