Ina Klement ist neue Rektorin an der Fröbel-Schule Wetzlar

Schulamtsdezernentin Ursula Saathoff (re) überreichte die Ernennungsurkunde und gratulierte zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Claudia Janise (li) zur neuen Aufgabe.	Foto: Heike Pöllmitz

Die Förderschule in Wetzlar hat eine neue Leiterin. Die 47-Jährige ist keine Unbekannte, sondern schon immer mit der Einrichtung verbunden. 

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Wetzlar. WETZLAR. In der Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) hat es am Freitagnachmittag Grund zum Feiern gegeben: Ina Klement wurde bei einer kleinen Feierstunde von Schulamtsdezernentin Ursula Saathoff offiziell zur neuen Förderschulrektorin ernannt.

Die Schulgemeinde bereitete einer guten Bekannten einen herzlichen Empfang mit weit offenen Armen: Von den Schülern über das Kollegium bis hin zu Personalrat, Förderverein und Schulleitungsteam gab es viel Lob und Worte der Anerkennung, mit denen die Vorfreude auf eine gute Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht wurde. Ursula Saathoff blickte in ihrer Ansprache auf den Werdegang der 47-Jährigen, der „irgendwie immer mit der Fröbel-Schule zusammenhing“.

Im Jahr 2015 in die Stufenleitung geschnuppert

Die gebürtige Hanauerin wuchs in Büdingen auf, studierte Lehramt mit Schwerpunkt Sonderschule für praktisch Bildbare und war schon in dieser Zeit mit Jugendlichen auf Freizeiten unterwegs. Dem Ersten Staatsexamen 2000 folgte das Referendariat im Studienseminar mit der Fröbel-Schule als Ausbildungsstelle, die nach dem Abschluss 2004 auch Einsatzstelle wurde und es bis auf eine kurze Unterbrechung auch blieb.

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„Ina Klement hat immer die Herausforderung gesucht und war von 2015 bis 2017 an die Hessische Lehrkräfte-Akademie in Darmstadt abgeordnet, um sich auch mit den Verwaltungsstrukturen vertraut zu machen“, so Saathoff. Ina Klements Fachgebiet wurde um den Förderschwerpunkt „Hören“ erweitert.

Wir freuen uns sehr, dass Sie die Schulleitung übernommen haben.

SS
Sabine Sommer Vorsitzende des Fördervereins

2015 zurück in Wetzlar sammelte Ina Klement erste Erfahrungen im Bereich Stufenleitung, machte gleichzeitig unter der Überschrift „Gestern Kollegin und heute Chefin“ eine Fortbildung zur mittleren Führungsebene und übernahm 2019 die Stufenleitung. Im Sabbatjahr ihrer Vorgängerin hatte die 47-Jährige schon in der Schulleitung „ausgeholfen“.

Ihren Hut für die Bewerbung als Rektorin der FFS warf sie erst in der zweiten Runde in den Ring und wurde vom Kultusministerium aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung gerne genommen. „Ina Klement sieht sich ein Stück weit immer noch als Kollegin, aber auch die Verantwortung, die sie übernommen hat, und meistert ihre Aufgabe bestens“, so Saathoff.

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Klement verstehe es, neue Projekte anzustoßen, Bewährtes zu erhalten, vor allem die Menschen um sich herum auf diesem Wege mitzunehmen – und das mit großer Freude an der Arbeit und einem strahlenden Lächeln. Der Erste Kreisbeigeordnete Roland Esch (FWG) konnte dies nur unterstreichen: „Wir haben zusammen schon Schlachten geschlagen und Ina Klement hat sich als gute Kämpferin für die Sache erwiesen.“

Gemeint war damit der notwendige Neubau der FFS, der mit einem vorübergehenden Umzug in die ehemalige Kestner-Schule einhergeht, wo ein Teil der Schule nach Abriss und Neubau am bisherigen Standort auch verbleiben wird.

„Ina Klement ist eine kompetente Ansprechpartnerin mit konkreten Vorstellungen – auch für die politischen Gremien“, so Esch. Sabine Sommer, Vorsitzende des Fördervereins, sprach dann wohl allen aus dem Herzen: „Wir freuen uns sehr, dass Sie die Schulleitung übernommen haben und wünschen Ihnen weiterhin Ruhe und Gelassenheit, auch wenn die Zukunft mit Sicherheit Höhen und Tiefen, Schwierigkeiten, aber auch tolle Momente bringt“, sagte sie zu Klement.