Meinung

Kommentar zu Wärmeinseln in Wetzlar

VR
VRM Redaktion
Heizlüfter für den Betrieb von Wärmeinseln sind mittlerweile in Wetzlar angekommen und werden nun für den Ernstfall vorgehalten. Foto: Stadt Wetzlar

Die gute Vorbereitung ist ja bereits sprachlich tief in unserem Bewusstsein verankert: "Besser Vorsicht als Nachsicht" heißt es zum Beispiel. Oder: Vorbereitung ist alles....

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Die gute Vorbereitung ist ja bereits sprachlich tief in unserem Bewusstsein verankert: "Besser Vorsicht als Nachsicht" heißt es zum Beispiel. Oder: Vorbereitung ist alles. Gerade weil wir nicht wissen, was im Winter passiert - ob es sehr milde wird oder extrem kalt, ob Strom und Gas ausreichen oder nicht -, ist es gut, den schlimmstmöglichen Fall anzunehmen und sich darauf vorzubereiten. Daher ist das Vorgehen der Stadt richtig und kommt keine Sekunde zu früh: Die Pläne für Wärmeinseln müssen fertig sein, bevor der Katastrophenfall eintreten könnte. Nichts ist schlimmer als hektische Entscheidungen aus einer akuten Krise heraus.

Es war auch richtig, schon jetzt Generatoren und Heizlüfter zu kaufen und nicht erst danach zu suchen, wenn das alle tun und die Preise in astronomische Höhen steigen. Auch über diesen Winter hinaus kann sich die Investition in den Katastrophenschutz übrigens auszahlen. Extreme Wetterereignisse wie Stürme oder Starkregen, da sind sich Experten einig, werden durch den Klimawandel häufiger. Womöglich haben Generatoren und Heizlüfter also auch nach dem Winter 2022/23 eine Daseinsberechtigung.

Von Pascal Reeber