Verwirrung um Öffnungen der Wetzlarer Kitas

aus Coronavirus-Pandemie

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Am Montag geht es auch in den Wetzlarer Kindertagesstätten wieder los. Ein Schreiben sorgt nun aber für Unsicherheit bei Eltern.  Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Schreiben von einigen Kindertagesstätten sorgt bei Eltern vor der Wiederöffnung der Einrichtungen am Montag für Unsicherheit.

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WETZLAR. Am kommenden Montag (22. Februar) öffnen die Kitas in Hessen wieder. So auch in Wetzlar. Die Hessische Landesregierung hat beschlossen, dann wieder in den "Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen" zurückzukehren, was bedeutet, dass grundsätzlich wieder alle Kinder die Kitas besuchen können. Und dennoch herrscht in Wetzlar bei einigen Eltern Verwirrung. Hintergrund sind Schreiben von einigen Kindertagesstätten und von der Stadt, dass Einschränkungen des Betreuungsangebotes vor Ort erforderlich werden könnten.

Die notwendigen Hygienemaßnahmen seien nach wie vor mit einem sehr hohen organisatorischen und personellen Aufwand verbunden, teilt die Stadt mit. Je nach Einrichtung könne dies jedoch unterschiedlich ausfallen. Die Eltern werden darum gebeten, die beabsichtigten Betreuungszeiten ihrer Kita mitzuteilen.

Betreuung sichergestellt für alle, die sie brauchen

Ähnlich sieht es bei den Kindertagesstätten in kirchlicher Hand aus. So betreibt die evangelische Kirche insgesamt sechs Kitas in Wetzlar, die alle unterschiedlich groß sind. Am kleinsten sind die Einrichtungen in der Turmstraße und in der Silhöfer Aue. Trennungen der Gruppen können dort nicht so einfach vorgenommen werden. Deshalb werden hier die Eltern gebeten, ihre Kinder nur dann zu bringen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

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"Hierbei handelt es sich lediglich um einen Appell. Es wird immer eine Lösung für alle geben, die eine Betreuung brauchen", stellt Rita Broermann-Becker klar. Sie ist stellvertretende Presbyteriumsvorsitzende und Vorsitzende des Fachausschusses der Kindertagesstätten der evangelischen Kitas in Wetzlar. Broermann-Becker verweist noch darauf, dass es schließlich um den Schutz der Kinder gehe. Je mehr Kinder da sind, umso größer seien natürlich die Gefahren einer Infektion.