Alexander in der midde

 

Alexander, schön, dass du für midde.de Kolumnen schreiben wirst. Worum wird’s denn gehen?



Alexander Karl: Um das Leben. Es ist gar nicht so einfach, mit Anfang 20 seinen Weg zu finden, ob beruflich oder privat. Fast alle von uns müssen sich irgendwann einmal entscheiden, wohin sie ihr Weg führen soll. Ich will in meiner Kolumne verschiedene Perspektiven auf die Dinge zeigen. Dabei helfen mir die Figuren Lena, ein Wirbelwind, und der Ruhepol Ole.

 

Du studierst jetzt in Hamburg, kommst aber aus Leun. Ist deine Kolumne von den Wirren der Großstadt geprägt oder betrachtest du die Dinge doch eher mit mittelhessischem Blick?

Alexander: Klar wird die Kolumne Hamburger Flair haben, hier lebe ich. Aber Mittelhessen hat mich geprägt, hier bin ich aufgewachsen. Und so unähnlich sind sich die dörflichere Gegend und die Metropole gar nicht. Das werde ich auch in meiner ersten Kolumne zeigen.



Wie viel von dir selbst oder deinen Freunden steckt in „Alexander in der midde“?


Alexander: Meine Freunde sollen noch länger meine Freunde bleiben, da schreibe ich ihr Leben doch nicht eins zu eins in einer Kolumne auf (lacht). Daher greife ich lieber auf die Figuren Lena und Ole zurück, denn wir alle kennen solche Typen aus unserem eigenen Leben. Sie sind Sinnbilder dafür, wie viele Facetten in jedem von uns stecken, und dass wir, je nach Stimmung und Umfeld, mal die quirlige Lena und mal der ruhige Ole sein können. Und das gilt natürlich auch für mich.



Warum hast du dich entschlossen, für midde.de zu schreiben?

Alexander: Die meisten jungen Leute sind, so wie ich, viel online unterwegs. Wir sind die „digital natives“, also mit dem Internet und anderen digitalen Technologien aufgewachsen. Deswegen freue ich mich, dass die Kolumne online steht. Und ich wollte gerne eine Kolumne schreiben, weil eine Protagonistin in meinem Buch „Real Me – Die Suche nach dem wahren Ich“ auch Kolumnen schreibt. Ich denke, dass diese Form seit „Sex and the City“ sehr an Beliebtheit gewonnen hat. Da finden sich einfach viele Leser wieder und es werden Geschichten erzählt, die ans Herz gehen.

Damit wir dich noch ein bisschen besser kennen lernen, habe ich ein paar kurze Fragen an dich: Bist du ein Frühstücksmensch?

Alexander: Ich sollte eigentlich frühstücken, aber ich mache es meistens nicht. Ich brauche nach dem Aufstehen erst mal Zeit, um in den Tag zu kommen. Nach einer Stunde hab ich dann Hunger, und dann muss ich auch was essen.

Was isst du am liebsten?

Alexander: Ich habe gerade Sushi für mich entdeckt. Das jeden Tag zu bestellen wäre aber ganz schön teuer. Da greife ich doch lieber auf studentischeres Essen wie Nudeln mit Pesto zurück. Und Eis in allen Varianten mit viel Sahne und Schokosoße geht immer.

Wo trifft man dich außerhalb der Uni?


Alexander: Abends gehe ich auch mal gerne mit meinen Freunden was trinken. Ansonsten trifft man mich im Kino, letztens habe ich „Cloud Atlas“ und „Life of Pi“ gesehen. Zum Schreiben setze ich mich aber nicht in ein Café, sondern bin lieber daheim und höre dabei Musik.


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