„Das war die Zeit meines Lebens“

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Was hat beim Filmdreh am meisten Spaß gemacht?

Axel Stein: Nichts (lacht). Nein, wir hatten eine extrem angenehme Zeit. Ich weiß gar nicht, was am meisten Spaß gemacht hat. Wir waren in Nordrhein-Westfalen, in Amsterdam. Das war die Zeit meines Lebens. Aber am besten war doch der Dreh mit mir oder, Nele?

Nele Kiper: Es war fantastisch. Wir hatten eine Szene zusammen, aber selbst da sind wir uns nicht begegnet, weil sie an zwei verschiedenen Tagen gedreht wurde.

Hat das Kaninchen aus dem Film überlebt (im Film wird ein Kaninchen erschossen, Anm. d. Red.)?


Stein: Ja, das war komplett digital. Es sind keine Tiere zu Schaden gekommen. Nur Menschen und Autos (lacht).

Axel, bist du im echten Leben auch so spießig wie die Figur Till Reiner?

Kiper: Na, guck ihn dir den doch mal an! Der ist richtig spießig und langweilig!

Aber ich habe doch die gar nicht spießigen Bilder von gestern Abend bei Facebook gesehen!

Stein: Ja, wir haben in der Nacht nicht viel geschlafen. Weil wir aus München extra hierher gekommen sind. Wir waren beim Bayerischen Filmball und haben da gerockt.

Til Schweiger hat auch in dem Film mitgespielt. Sind weitere Co-Produktionen geplant?

Peter Thorwarth:
 Til Schweiger hat auch seine eigenen Filme. Ich weiß nicht, ob er Bock hat, dabei mitzumachen. Beim richtigen Drehbuch bestimmt. Er ist ja auch Fan des Films „Nicht mein Tag“. Aber zum ersten Mal gesehen hat er ihn auch erst am vergangenen Wochenende.

Was war denn so das Peinlichste, das beim Dreh passiert ist?

Stein: Moritz Bleibtreu ist doch peinlich genug! Es ist eigentlich jeden Tag was Peinliches passiert: Hosen gerissen oder bei den Frauen die Frisuren kaputt… Nele, erzähl doch mal die eine Geschichte (grinst).

Kiper (zögert): Also ... Wir waren nackt in der Szene. Und natürlich waren da noch ganz viele andere Leute im Raum, Kameraleute, Licht, Mikrofon. Man macht es sich da ja nicht schön zu zweit gemütlich. Jedenfalls saß der eine Kameramann vor dem Bett auf dem Boden in einer ganz unbequemen Position mit seiner schweren Kamera und einem Sandsack auf dem Schoß. Er sagte dann: „Der Sack muss noch höher!“ Das hat mein Kollege dann falsch verstanden.

Wie viele Drehtage gab es für den Film?

Thorwarth: Es waren 38 Drehtage, und einer wurde noch nachgeschoben für kleine Ausbesserungen. Sieben Tage wurde in Holland gedreht. Der Rest in Köln und Umgebung und in Frankfurt.

Stein: Ei gude wie? 

Axel, kannst du wirklich so gut Gitarre spielen wie im Film?

Stein: Nein, ich kann gar nicht Gitarre spielen. Ich habe die paar Stücke extra für den Film geübt. Ich bin total unmusikalisch.

Noras Kritik zum Film findet ihr hier.


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