„Ein echtes Geschenk“

Interview  Der Wetzlarer Jonas Monar über seinen ARD-Song zu Olympia

Könnte abheben: Jonas Monars Songs „Nie zu Ende“ ist derzeit fast täglich in der ARD zu hören. (Foto: Universal Music)

"Auf jeden Fall besonders" - Jonas Monar spielt in Wetzlar

Das Video ist bei einem Redaktionsbesuch von Jonas Monar Ende November entstanden.

Damit nicht genug: Der 27-Jährige hat auch den offiziellen Song für die Paralympics-Übertragungen im Ersten geschrieben: „Held“. Anlass genug für Fragen an Jonas Monar und natürlich einen Glückwunsch.

Jonas, zunächst Gratulation zum offiziellen ARD-Song für die olympischen Winterspiele in Südkorea. Wie viele Mitbewerbersongs gab es?

Jonas Monar: Vielen Dank. Das weiß ich tatsächlich gar nicht. Aber nach dem, was ich so gehört habe, schon einige, auch von sehr bekannten Künstlern.

Wer hat entschieden, welcher Song es wird?

Jonas Monar: Die ARD selbst.

Was hat wohl den Ausschlag dafür gegeben, dass Dein Song der richtige für Olympia ist?

Jonas Monar: Das kann ich nicht genau sagen. Ich habe aber einige Kommentare gehört von ARD-Seite, dass für sie der Text besonders passend war, zum Beispiel „inhalier’ diese goldene Luft“.

Der 2015 entstandene Song heißt „Nie zu Ende“. Worum geht es?

Jonas Monar: „Nie zu Ende“ ist mit Sicherheit der euphorischste und fröhlichste meiner Songs. Es geht um perfekte, unvergessliche Augenblicke, von denen man sich eben wünscht, dass sie niemals enden. Als ich den Song geschrieben habe, ging es mir darum, das Maximum an Glück und Euphorie zu beschreiben.

Du hast auch das Lied „Held“ geschrieben, das die Berichterstattung über die Paralympics begleiten wird. Sieht so aus, als ob es Jonas Monar geschafft hätte?

Jonas Monar: Es „geschafft zu haben“ ist ja immer Ansichtssache. Ich persönlich habe noch jede Menge Ziele und Träume für meine musikalische Laufbahn, aber die Titelsongs der ARD für die Winterolympiade und die Paralympics beigesteuert zu haben, ist für mich schon wirklich eine ganz besondere Sache. Besonders auch, weil es so überraschend kam. Ein echtes Geschenk. „Nie zu Ende“ habe ich beispielsweise vor etwa drei Jahren geschrieben, da hab ich natürlich nicht an Winter-Olympia gedacht.

Bist Du selbst in Südkorea dabei, vielleicht sogar mit einem Konzertauftritt?

Jonas Monar: Voraussichtlich nicht. Allerdings war ich aktuell schon in mehreren Fernsehsendungen, in denen die Winterolympiade ein großes Thema war und durfte meine Songs live spielen.

Was verbindet Jonas Monar mit den olympischen Spielen, bist Du selbst Wintersportler?

Jonas Monar: Ich selbst genieße es sehr, Sport auszuüben und brauche das auch als Ausgleich. Ich bin insgesamt großer Sportfan. Das beschränkt sich aber nicht auf Wintersport. Aber Skispringen, Abfahrt, Slalom und besonders Biathlon kann ich sehr viel abgewinnen. Selbst bin ich aber kein besonders guter Skifahrer oder Langläufer, dafür habe ich leider zu selten Zeit, auch wenn ich es sehr genieße, im Schnee unterwegs zu sein.

Was ist es für ein Gefühl, den eigenen Song bei solch einem Weltereignis im Fernsehen zu erleben?

Jonas Monar: Das weiß ich noch nicht genau. Ich werde mir in den nächsten Tagen mal ein paar Stunden freischaufeln und es herausfinden. Ich gehe aber jetzt schon davon aus, dass ich schon ganz schön stolz sein werde.

Wann erleben wir Dich wieder zu Hause in Wetzlar auf der Bühne?

Jonas Monar: Hoffentlich wieder spätestens um die Weihnachtszeit herum. Aktuell plane ich wieder ein Jahresabschlusskonzert in Wetzlar oder in der Nähe.

Der nächste TV-Auftritt von Jonas Monar ist am Dienstag, dem 13. Februar, um 18.30 Uhr in der Sendung rbb zibb.


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