„Seepogo ist ein absolutes Muss!“

Musik  Das Punkrock-Festival 2018 in Münster lockt mehr als 600 Besucher an

Beim Seepogo am Lago Alfredo in Münster: Stevie Williams und die Clowns sind gefeierte Newcomer in der Szene. (Foto: S. Becker)
Die Bband „Clowns“ aus Australien beim Seepogo. (Foto: S. Becker)
Seepogo im Naherholungsgebiet von Selters-Münster: Hunderte Fans der Punkrock-Szene feiern jedes Jahr bei dem Festival am Lago Alfredo eine grandiose musikalische Party. (Foto: S. Becker)
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Der Name „Lago Alfredo“ steht für ein idyllisches Naherholungsgebiet am Rande des Selterser Ortsteils Münster. Außer am dritten Wochenende im Juli, wenn das mittlerweile über die Grenzen der Region hinaus bekannte und aus dem kulturellen Programm der Gemeinde nicht mehr wegzudenkende legendäre „Seepogo“-Festival stattfindet.

Dann gibt sich das Who is Who regionaler und internationaler Punkrock-Bands auf der Bühne die Ehre. Und in diesem Jahr haben die Veranstalter mit zehn Live-Acts noch einmal eine Schippe drauf gepackt.

Bereits am Freitagabend fand erstmals bei BBQ und Bier ein Warm-up mit Live-Musik statt, welches die Gäste hervorragend auf den nächsten Tag einstimmte.

Mit „Stay Focused“, „Sugar Shack“, „RoadRage“ und „Fatzke“ legten die heimischen Bands beim Opening am Samstag kräftig vor, gefolgt von „Sewer Rats“, „Skin of Tears“ und „Kmpfsprt“, die ihr Handwerk natürlich auch bestens verstehen.

Hier werden Newcomer ebenso frenetisch gefeiert wie alte Hasen

Mit „Clowns“ aus Melborne (Australien) „A Wilhelm Scream“ aus New Bedford (Massachusetts/USA) und „Authority Zero“ aus Mesa (Arizona/USA) hatten die Veranstalter drei Headliner am Start, die mit mehr als 600 Gästen im herrlichen Ambiente am Ufer des Sees eine grandiose Party feierten.

„Wir sind jedes Jahr hier“, freut sich Ricardo Lenz , der mit seiner Clique aus Koblenz gekommen ist. „Das Niveau hier ist top und kann mit großen Festivals echt mithalten!“ Das sieht auch „Kalli“ Völker aus Westerburg so: „Seepogo ist ein absolutes Muss! Immer klasse Bands, super Stimmung und sehr gut organisiert. Ein großes Lob an die Veranstalter.“

Pressesprecher Alexander Falk vom Kulturverein freut das natürlich. „Wir möchten hier für wenig Geld viel Musik anbieten, den Besuchern internationale Bands präsentieren, aber auch regionalen Gruppen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.“

Der Erfolg gibt ihm recht; hier werden Newcomer ebenso frenetisch gefeiert wie alte Hasen. Die Stimmung direkt vor der Bühne könnte nicht besser sein, die Fans tanzen richtig ab.

Nach knapp einem Jahr Planung und vielen Stunden harter Arbeit in der Woche vor dem Festival haben Bands wie Besucher eine riesige, friedliche Party zusammen gefeiert. Danach kehrt wieder Ruhe ein am „Lago Alfredo“, bis es nächstes Jahr heißt: Seepogo Vol. 8.


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