Bands lassen die Studenten tanzen

MUSIK Publikum genießt Open-Air-Konzert auf dem Windhoffest

Bei Pop, Punk oder Ska kann niemand stillstehen: Auf dem Windhoffest in Weilburg am Samstagabend haben die Studierenden der Technikakademie und ihre Gäste vor allem getanzt. (Foto: Bach)

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Dort sorgten vier Bands für Stimmung und den Drang, sich tanzend zu bewegen: Nach den "Kometen" aus Gießen, die auch beim diesjährigen Hessentag dem Publikum einheizten, standen die vier Jungs der Punkrock-Band "Road Rage" aus dem Raum Limburg auf den Brettern.

Organisatoren sind bis zum frühen Sonntagmorgen im Einsatz

Danach ließen die neun Musiker der starken "Mighty Vibez" aus Fulda mit Reggae, Hip-Hop, Dancehall und Ska kaum jemanden stillstehen. Die "Sondaschule" begeisterte die Fans zu vorgerückter Stunde, und DJ LR Soundlights bespielte mit Musik aus der Konserve den Rest der frühen Nacht.

"Sondaschule" ist eine 1999 gegründete Ska-Punk-Band aus Oberhausen und Mülheim an der Ruhr, die sich bundesweit einen Namen gemacht hat. Ihre Texte sind auf Deutsch geschrieben und oft selbstironisch.

"Wir haben insgesamt 1000 Eintrittskarten gedruckt", sagte Jan von Remmingen, Student im ersten Semester im Fachbereich Computersysteme und Netzwerktechnik und Mitorganisator des traditionellen Windhoffestes. Die Vorbereitungen haben dem aus Höhr-Grenzhausen stammenden 33-jährigen und seinen Mitstreitern vom Studierendenrat der Technikakademie einiges an Logistik abverlangt. Denn erwartete 1000 Besucher wollen auch essen und trinken, parken, mögliche Regenschauer überstehen und anderes mehr. Klar, dass auch das Lehrerteam kräftig mit anpackte. An der Kasse etwa war der Abteilungsleiter Maschinentechnik, Walter Lehrl, zu finden und Akademieleiter Edgar Schüller verkaufte Verzehrbons.

Jan von Remmingen war ständig über das Handy mit seinen Kollegen in Kontakt - und sein Dienst ging bis zum nächsten Morgen. Ihm gefalle es in Weilburg sehr, verriet er am Rande, Höhr-Grenzhausen sei gegenüber Weilburg ein kleines verschlafenes Städtchen. Auch wenn er schon in Köln studiert habe, so bevorzuge er doch Weilburg wegen seiner Überschaubarkeit, seiner Schönheit und dem kulturellen Angebot. So hat er auch die Weilburger Schlosskonzerte besucht. "Ich mag außerdem den guten persönlichen Umgang, der an der Technikakademie sowohl unter den Studierenden als auch mit den Lehrern besteht", fügte er an.


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