"Das Leben ist wie Lotto"

Dabei basiert „Nicht mein Tag“ auf dem gleichnamigen Romandebüt von Autor Ralf Husmann, der seine Geschichte 2008 bei Fischer-Taschenbuch veröffentlichte. Dabei hat Husmann bereits eingängige Erfahrungen im Filmbusiness gemacht, denn er schrieb nicht nur das Drehbuch zu rund 40 Folgen der Erfolgsserie „Stromberg“, sondern war auch maßgeblich an der Entstehung des "Stromberg"-Films beteiligt, der am 20. Februar in die deutschen Kinos kommen wird.

„Nicht mein Tag“ spiegelt dabei ein Motto aus Husmanns Roman besonders detailliert wieder: "Das Leben ist wie Lotto, man verliert fast immer!" Nach diesem Leitfaden hat Regisseur Thorwarth, der unter anderem schon bei „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ Regie führte, seinen neuesten Film aufgebaut:

Till Reiner, gespielt von Axel Stein („Knallharte Jungs!“), führt ein ruhiges Leben als langjähriger Bankangestellter, der glücklich mit der Modedesignerin Miriam verheiratet ist und mit ihr einen gemeinsamen Sohn hat. Doch eines Tages ändert sich Tills gesamtes Leben, als ein maskierter Bankräuber Till als Geisel nimmt, da sein Fluchtauto nicht mehr funktioniert.

Schon bald nimmt der mysteriöse Geiselnehmer seine Maske ab, woraufhin Till in ihm den Ex-Häftling Nappo (Moritz Bleibtreu, zuletzt in „World War Z“ und „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“) erkennt, der vor wenigen Tagen einen Kredit bei ihm beantragt hat, der aber abgelehnt wurde. Die beiden verstricken sich in eine halsbrecherische Flucht, bei der sie sich besser kennenlernen und die Hintergründe beider Personen im Detail beleuchtet werden. Ob es ein Happy End geben wird? Wer weiß.

Erste Trailer zum Film lassen eine fröhliche und saloppe Komödie erkennen, deren Action- und Gangsteranteil wohl eher in den Hintergrund rückt. Das Duo Axel Stein und Moritz Bleibtreu sorgt dabei für den gewissen Charme und feiert sein erstes richtiges Kinodebüt, nachdem die beiden zuvor bei Til Schweigers „Schutzengel“ keine gemeinsame Leinwandzeit besaßen.

Spaß scheint Programm

Bei einem unlängst stattfindenden Auftritt bei „TV Total“ erläuterten die beiden, dass sie sich vor der Kamera überaus wohlfühlen, wobei Axel Stein über seine immer noch vorhandene Aufregung bei Auftritten vor großem Publikum sprach. Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern stimmt. Das wurde im Gespräch deutlich. Spaß hinter und vor der Kamera scheint Programm. 

Außerdem scheint es so, als sei Axel Stein endlich aus seinen infantilen Rollen à la „Harte Jungs“ und „Axel will's wissen“ herausgewachsen. So präsentiert Regisseur Peter Thorwarth eine auf den ersten Blick respektable Gangsterkomödie mit einem interessanten Plot. Bleibt abzuwarten, wie sich das Werk an den deutschen Kinokassen schlägt. Macht euch doch einfach selbst ein Bild, Kinostart ist der 16. Januar 2014.

Ihr wollt das Filmplakat oder das Hörbuch zum Film gewinnen? Dann beantwortet folgende Frage: Für welche Serie hat Romanautor Ralf Husmann bereits einige Drehbücher geschrieben? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Filmplakat und ein Hörbuch zum Film. Schickt uns eine Mail an info(at)midde.de.


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