Erquickliches Entertainment

Show 670 Fans haben ihren Spaß mit den besten elf Kandidaten aus DSDS

Großer Auftritt der besten elf Kandidaten aus der Staffel 2017 gemeinsam mit dem Superstar von 2016, „Prince Damien“. (Foto: Lademann)

(Foto: Heiland)

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Auch wenn sich gerade einmal rund 670 Zuhörer im Saal eingefunden hatten, gaben die Akteure auf der Bühne wie das Publikum zweieinhalb Stunden lang Gas.

Insbesondere der Auftritt des als „Mr. Bling Bling“ bekannten Gewinners der 14. Staffel, Alphonso Williams, sollte kurz vor dem Finale zum Höhepunkt werden.

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So holte der US-Soulsänger im Glitzeranzug mit „Disco Inferno“ („The Trammps“) nicht nur ein ansteckendes Saturday-Night-Fever in die Arena, sondern löste beim Bad in der Menge während seines Siegersongs „What Becomes of Broken Hearted“ (Jimmy Ruffin-Cover) Euphorie aus.

Schnell bildete sich ein Pulk von Fans um den Mann mit der sonoren Stimme, die Smartphonekameras blitzten, viele schüttelten seine Hände oder wollten ihn einfach nur berühren.

Immerhin hat der 54-Jährige etwas erreicht, was es zuvor bei DSDS noch nicht gab: Er ist der bisher älteste Gewinner der Casting-Show, die doch ansonsten immer nach jungen, formbaren Charakteren Ausschau zu halten schien. Aber da hatte man diesmal wohl die Rechnung ohne das TV-Publikum gemacht, das Williams schon früh als Favoriten auserkoren hatte. Obwohl nicht mehr im Rennen, sorgten Proteste der Fans dafür, dass er dank einer sogenannten Wildcard wieder dabei war.

In Wetzlar haben nun die Top-11-Kandidaten sowie der Vorjahressieger „Prince Damien“ als „Gaststar“ mit überzeugenden Auftritten punkten können.

Unterstützt von einer Liveband, tollen Licht- und Videoeffekten sowie ergänzt von Filmeinspielern aus den DSDS-Sendungen, präsentierten die Sängerinnen und Sänger nach dem gemeinsamen Intro zumeist in Solovorträgen, aber ebenso in Duetten, ihre schon in den Mottoshows gesungenen Coversongs.

Publikumslieblinge waren der erst 17-jährige Wuschelkopf Noah Schärer und eben Alphonso Williams

Die vier Finalisten hatten zudem ihre eigenen Songs mit im Set: Duygu Goenel hauchte nicht nur schmusig Whitney Houstons „I will always love you“, sondern zeigte sich ebenso emotional in ihrer Single „Passenger“.

Die bereits professionell im Schlagermetier agierende Maria Voskania, die Backgroundsängerin bei Helene Fischer ist, machte Schlagerfans mit „Unser Tag“ ihrer Dienstgeberin sowie ihrem eigenen Lied „Magie“ glücklich. Übrigens: Voskania hatte schon einmal in der dritten Staffel teilgenommen (2005/6, Platz 12), bei der die Wetzlarerin Vanessa Jean Dedmon Dritte wurde.

Ebenfalls mit deutschen Songs – von Max Giesinger und Clueso unterhielt Zweitplatzierter Alexander Jahnke, der zudem seinen gefühlvollen Finalsong „Halt alle Uhren an“ performte.

Publikumslieblinge des Abends waren aber der erst 17-jährige Wuschelkopf Noah Schärer, der mit „Stand by me“ und Justin Biebers „Sorry“ zum Mitklatschen animierte, und eben Alphonso Williams. Aber nicht nur ihr gemeinsames Duett bei „I can’t help myself“ („The Four Tops“) kam besonders gut an, sondern auch die Funky-Groove-Nummer „4K Magic“ von Bruno Mars, für die die beiden noch Ivanildo Kembel und Ruben Mateo für ein dem Publikum einheizendes Quartett an ihre Seite holten. Verabschiedet haben sich alle Akteure mit der Finalistenhymne „We have a dream“ (Dieter Bohlen).

Fazit: Was immer man von Castingshows wie DSDS hält: Bei ihrem Konzert in Wetzlar boten die zwölf Sängerinnen und Sänger erquickliches Entertainment.

 

DSDS-Gipfeltreffen

Die Chemie stimmt. Das war sofort klar, also sich Alphonso Williams (Mitte), Gewinner der jüngsten Staffel „Deutschland Sucht Den Superstar“ (DSDS), am Donnerstagnachmittag im Vorfeld der Show in der Arena mit Vanessa Jean Dedmon und ihrem Vater Russell getroffen hat. Arrangiert hatte das „Gipfeltreffen“ diese Zeitung. Die Männer waren sofort im Gespräch über Show und Touren, und Vanessa hat über ihre Zeit als Dritte der dritten Staffel erzählt. „Ich erinnere mich an dich“, sagte Alphonso, „eine Stimme wie ein Engel.“ Aber vor allem an Russell konnte er sich lebhaft erinnern, denn der war damals wie heute ähnlich gut drauf wie der 2,10-Meter-Mann. Am Ende des Treffens wurden noch die Handynummern ausgetauscht, denn wer weiß: Vielleicht stehen sie ja einmal zusammen auf einer Bühne und singen.


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