Fünf Bands rocken "Jeegels Hoob"

MUSIKFESTIVAL Kultur- und Förderverein will jüngeres Publikum erreichen

Wollen in Hartenrod klassischen Rock aufspielen: die Band "Granny Meat Stone Shit" aus Schlierbach. (Foto: Andreas Wagner)

Die Idee zu "Live im Hoob" - so der Titel des Festivals - kam aus dem Kultur- und Förderverein. Der hatte sich bei seiner Gründung 2003 in die Satzung geschrieben, "durch verschiedene Angebote das kulturelle Leben in Hartenrod zu stärken". Und dazu gehören nicht nur Blasmusikkonzerte und Märkte, sondern auch Veranstaltungen für ein jüngeres Publikum, erklärt Rüdiger Freund vom Vorstand des Fördervereins.

Es ist lediglich Platz für 300 Festivalbesucher

Deswegen hat der Verein Bands aus der heimischen Region gefragt, ob sie an einem Festival mitten im Dorf teilnehmen würden. Gleich fünf Bands haben für den 25.Oktober zugesagt: "Cold Distance" aus Weidenhausen, "Granny Meat Stone Shit" aus Schlierbach, "Fainted" aus Gladenbach, "Die verflixte Band" aus Ballersbach sowie "Ungeduscht" aus Erdhausen.

Die fünf stehen für unterschiedliche Musikstile. "Cold Distance" etwa haben sich dem melodischen, teils melancholischen Darkrock verschrieben und wurden dabei von Gruppen wie Katatonia, Opeth und Sentenced beeinflusst. Die Musiker von "Granny Meat Stone Shit" wiederum bringen klassischen Rock zu Gehör und "Fainted" bietet seinen Fans eine Mischung aus Grunge, Metal und Punk.

Zu den reiferen Akteuren gehört "Die verflixte Band", die aber keineswegs weniger energiegeladen zur Sache geht. Das Repertoire der Combo umfasst sowohl deutsche als auch englischsprachige Lieder, in denen die Musiker Geschichten vom Leben, Leiden und Lieben erzählen. Fünfte im Bunde ist die Band "Ungeduscht", die dem Publikum mit dreckigem Punkrock einheizen will.

Gemeinsam decken die fünf Bands fast die ganze Bandbreite der modernen Rockmusik ab. Damit alle ausreichend Zeit haben, sich und ihre Musik vorzustellen, beginnt das Festival bereits um 16 Uhr. In lockerer Folge soll dann jede Band 45 Minuten auf der Bühne haben. Im Anschluss an einen Auftritt folgt dann jeweils eine 30-minütige Pause, so dass die Besucher auch Gelegenheit haben, sich ein wenig zu unterhalten oder mit den Bandmitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Aus Rücksicht auf die Anwohnte sollen alle Auftritte bis 22 Uhr beendet sein. Außerdem ist die Zahl der Besucher begrenzt. Höchstens 300 Personen können zu dem Festival in "Jeegels Hoob" gelassen werden - mehr sei einfach von der Kapazität her nicht drin, erklärt Rüdiger Freund. Einen Vorverkauf wird es deswegen auch nicht geben. Karten à fünf Euro für "Live im Hoob" gibt es ausschließlich an der Abendkasse.


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