Im Regional-Finale ist Schluss

EMERGENZA SONG CONTEST Hüttenberger Band "Wer wir sind" scheidet in Frankfurt aus

Beim Auftritt hochkonzentriert und mit Spaß bei der Sache. (v. l.): Katharina Stahl, Micha Straßheim, Calle Brück, Benjamin Mass, Matthias Backofen und Christian Schmidt. (Foto: Heep)

Die letzten Stunden vor dem großen Auftritt in der Frankfurter Batschkapp: Die Band sitzt gemeinsam im Bus, hört sich die Lieder an und bespricht den Ablauf. Das Zeitfenster ist eng - jede Band hat nur 25 Minuten auf der Bühne.

Insgesamt 13 Bands hatten es bis hierher geschafft. Die angereisten Fans konnten einen musikalisch abwechslungsreichen Abend genießen. Verschiedene Stile wie Metal, Funk, Reggae, Ska und Rock waren durch die jungen Musiker vertreten.

"Die Konkurrenz ist groß. Wir kennen einen Teil der Bands durch die Vorentscheide", so Gitarrist Benjamin Mass vor dem Auftritt. "Aber wir sind jetzt schon weiter gekommen, als wir erwartet haben", ergänzt Schlagzeuger Calle Brück.

Die Anspannung, bevor es auf die Bühne geht, ist groß. Doch während des Auftrittes ist davon nichts mehr zu spüren. Nach dem Auftritt jeder Band, kommt es zur Abstimmung durch das Publikum. Die fünf Bands mit den meisten Handzeichen kommen weiter zum Jury-Voting. Dort legen fünf Juroren die Rangfolge der Bands fest und somit, wer nach Berlin fahren darf.

Nach dem Auftritt ein wenig Enttäuschung bei den Hüttenbergern; Benjamin war mit der Technik nicht zufrieden: "Ich hab die anderen kaum gehört, aber das Spielen war genial und es hat Spaß gemacht."

Maximilian Fritsch aus der Jury kommt zur Band um Feedback zu geben: "Großes Lob an euch, bei der Jury seid ihr mit unter den besten. Der Gesang hat uns echt umgehauen." Einziger Kritikpunkt: Die einzelnen Band-Mitglieder sollen mehr zur Geltung kommen.

Dann wird es spannend: Eine halbe Stunde nach dem Auftritt der letzten Band, hat die Jury ein Urteil gefasst.

Die alternative Rockband "Thekenpoet holt den Sieg in Frankfurt

"Wer wir sind" hat es leider nicht unter die besten fünf Bands geschafft - sie hatten zu wenige Stimmen vom Publikum. Gewonnen hat die Alternative-Rockband "Thekenpoet". Die Enttäuschung bei den Hüttenbergern hält sich aber in Grenzen. Sie sind froh, so weit gekommen zu sein. "Es ist nur schade, dass nicht die gewonnen haben, die es verdient haben. ‚Thekenpoet‘ fanden wir eigentlich nicht so gut", so Calle.


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