Jugendliche sammeln Erfahrung im Musikcamp

Klingende Jugendburg

Vor den großen Auftritt vor Publikum hatten die Organisatoren die Generalprobe gesetzt. (Foto: Heep)

80 Teilnehmer proben im Bandcamp Mittelhessen

Von Mittwoch bis Sonntag waren die Jugendlichen zusammen mit erfahrenen Musikdozenten auf der Jugendburg Hohensolms, um das Musikmachen in Bands zu üben. "Wir waren selbst überrascht, wie gut es den Teilnehmern beim letzten Mal gefallen hat", erzählt Sebastian Schlöndorf. Er ist einer der Geschäftsführer der Musikzentrale Wetzlar und Ausrichter des Bandcamps.

Erst im Oktober war das erste Bandcamp Mittelhessen ein voller Erfolg in den Augen der Teilnehmer gewesen. "Die Jugendlichen haben uns Druck gemacht, deswegen haben wir das Bandcamp so schnell wieder organisiert", so Schlöndorf. Aus diesem Grund seien wieder viele Teilnehmer vom letzten Mal dabei, die noch Freunde angesteckt und mitgebracht haben.

Für die 80 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren stand vier Tage lang "Musik" auf dem Stundenplan: Vormittags gab es Unterricht an den Instrumenten. Nach der Mittagspause ging es mit den Bandproben weiter. Am Abend wurden freiwillige Workshops angeboten. "Es macht total viel Spaß, die Dozenten machen einen guten Unterricht und wir bekommen viele Tipps", findet die 13-jährige Daphne. Sie ist zum ersten Mal beim Bandcamp dabei.

Und auch die zwölfjährige Emily ist begeistert: "In der Band zu spielen, macht mehr Spaß als alleine, weil man sich mit den anderen austauschen kann. Und wir verstehen uns auch total gut."

Dem 17-jährigen Julian gefällt, dass das Bandcamp für die Teilnehmer kostenlos ist: "Das ist einfach ein riesen Geschenk für uns. Und die Erfahrung, mit ganz vielen anderen Musik zu machen, ist einfach schön."

Zwei volle Tage arbeiten die Teilnehmer auf das Konzert zum Abschluss hin

Die kostenlose Teilnahme am Camp wird durch das Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kooperation mit dem Bündnis "Music iCan" möglich gemacht. Nur die Anreise war zu tragen.

Samstag war der große Tag für die jungen Teilnehmer: Am Abend stand für einige der erste Auftritt auf einer Bühne, gemeinsam in einer Band vor Publikum, auf dem Programm. Zwei volle Tage hatten die jungen Musiker daraufhin gearbeitet. Denn am Samstag standen nur noch der Soundcheck und die Generalprobe im Ablaufplan. Zum großen Abschlusskonzert in der Regenbogenhalle kamen rund 300 Zuschauer, darunter natürlich viele Eltern und Freunde der Bands. (noh)


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