Jugendliche sollen Raum bekommen

ZENTRUM Für die Zukunft der Gemeinde sorgen

Dass sich die jungen Merenberger einen eigenen Raum wünschen, hat das Projekt "Klappe auf! Jugend redet mit" gezeigt, das die Gemeinden Merenberg, Beselich, Waldbrunn und Dornburg 2012 initiiert hatten. Im April 2013 hatten die Jugendpflegerinnen der Gemeinden Ergebnisse des Projekts in Obertiefenbach vorgestellt.

Joachim Wagner (SPD) forderte in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, dass die Jugendpflegerin der Gemeinde, Yasmin Hühn, die Auswertung der Studie in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren und Kultur präsentiert. "Wir sollten so zeigen, dass wir die Jugendlichen ernst nehmen", sagte er.

Auch wenn die Finanzen dabei eine Rolle spielten, sollte möglichst schnell ein Ort gefunden werden, an dem sich die Jüngeren treffen können. "Schließlich ist das eine Investition in die Zukunft Merenbergs", argumentierte Wagner. Um einen Jugendraum zu finanzieren, sollten ähnlich wie bei der Appenkirche Fördergelder gesucht und auch beantragt werden. Kuhl will bei der Suche nach einem geeigneten Ort auch die evangelische Kirche mit ins Boot holen: "Sie hat immer Räume zur Verfügung gestellt und ist für die Nebenkosten aufgekommen. Ich bin dafür, noch bis Anfang Juli zu warten, bis der neue Pfarrer seine Arbeit aufnimmt."

Klaus Schuh (CDU) plädierte dafür, die anderen Ortsteile nicht außen vor zu lassen: "Die Jugendpflegerin sollte sich auch in anderen Orten nach geeigneten Räumen umsehen", sagte er. Der Gemeindevorstand soll sich weiter mit dem Thema befassen, beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2014
Kommentare (0)
Mehr aus midde