Kinovorschau: April bis Juni

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April:

Anfang April habt ihr die Möglichkeit, den ehemaligen „James Bond“-Darsteller Pierce Brosnan in der Komödie „A Long Way Down“ (3. April) zu sehen. Ihm zur Seite stehen „Breaking Bad“-Darsteller Aaron Paul sowie „Jack Reacher“-Darstellerin Rosamund Pike. Die auf einem Roman von Nick Hornby basierende Geschichte behandelt das schwierige Leben von vier völlig unterschiedlichen Protagonisten, die sich zufällig an Neujahr treffen und sich in den Tod stürzen wollen.

Wer es lieber biblisch mag, dem empfiehlt sich Darren Aronofskys Weltuntergangsdrama „Noah“ (3. April), das dem biblischen Helden folgt, der hier von Russell Crowe verkörpert wird. Mit ihm zu sehen: Anthony Hopkins und Emma Watson.  Erste Bilder der 3D-Spektakels versprechen eine actionorientierte Ausarbeitung der berühmten Bibelgeschichte.

Für die jüngere Kinogemeinde bietet sich „Rio 2 – Dschungelfieber“ (3. April) an – die kunterbunte Fortsetzung des Animationsfilms aus dem Jahr 2011. Wer seine Sprösslinge allerdings für etwas mehr Action mit Kanten begeistern möchte, dem sei „The LEGO Movie“ (10. April) ans Herz gelegt. Die Mischung aus Stop-Motion und Computeranimation begeisterte Kritiker weltweit, weshalb schon eine Fortsetzung des Spaßes in der Planung steht.

Action für Erwachsene hingegen bietet „Sabotage“ (10. April), bei dem „End of Watch“-Regisseur David Ayer im Regiestuhl Platz nimmt. Unter seiner Führung überfällt eine DEA-Spezialeinheit, unter anderem bestehend aus Arnold Schwarzenegger und Sam Worthington, ein Versteck eines Drogenkartells. Daraufhin sieht sich die Einheit der tödlichen Rache der Drogenbosse ausgesetzt – erste Sneak-Previews offenbaren eine Menge Gewalt, gemischt mit nicht ganz logischen Handlungssträngen.

Auch Superhelden-Fanatiker gehen im April nicht leer aus: Mit „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ (17. April) läuft bereits der zweite Teil der Reboot-Trilogie im Kino an. Nachdem Teil eins sich als eher überflüssig erwies, bleibt zu hoffen, dass Hauptdarsteller Andrew Garfield seine Stärken im 200-Millionen-Dollar-Spektakel geschickter einzusetzen weiß als in der Vergangenheit.

Die letzte Aprilwoche ist dann humorvoll geprägt: Mit „Für immer Single?“„Irre sind männlich“ und „Ride Along“ starten am 24. April gleich drei große Komödien. Während sich Zac Efron in „Für immer Single?“ entscheiden muss, was er mit seinem weiteren Leben anstellt, nachdem seine Freundin ihn verlassen hat, entscheiden sich die Freunde Daniel und Thomas nach einem Beziehungsaus in „Irre sind männlich“ für die Offensive – ab auf Frauenjagd. „Ride Along“ wirft zur Komik noch eine Prise Action und begleitet den Security Guard Ben (Kevin Hart), sowie den Freund von Bens Schwester James (Ice Cube) auf einer 24-Stunden-Schicht voller Überraschungen.

Mai:

Der Mai befördert Kermit und seine Kollegen wieder zurück auf die Kinoleinwand: „Die Muppets 2: Muppest Most Wanted“ (1. Mai) dürfte einige in ihre Kindheit zurückbefördern. Das Revival der Puppen, das 2011 erfolgreich startete, verspricht Spaß für Jung und Alt.

Wer es ein wenig muskelbepackter mag, für den ist „The Legend of Hercules“ (1. Mai) vermutlich genau das Richtige. Allerdings sollte das 3D-Spektakel aus dem Hause Millennium Films nicht mit Paramounts inhaltsähnlichem Film „Hercules“ mit Dwayne Johnson verwechselt werden – dieser startet in Deutschland auch erst im September.

Zac-Efron-Fans dürfen sich zudem über ein weiteres Wiedersehen mit dem ehemaligen „High School Musical“-Darsteller freuen: In „Bad Neighbors“ (8. Mai) steht er Seth Rogen gegenüber, dessen Charakter sich nach der Geburt seines Sohnes gerade im Glücksrausch befindet. Dieser wird allerdings abrupt beendet, als die neuen Nachbarn sich als Studentenvereinigung entpuppen, die gerne bis in die tiefe Nacht feiern.

Ebenso unruhig geht es in „3 Days to Kill“ (8. Mai) zu, in dem Kevin Costner einen sterbenden CIA-Agenten spielt. Doch um seine Tochter ein letztes Mal wiederzusehen, geht er einen riskanten Deal ein. Er soll ein letztes Mal töten und erhält dafür ein experimentelles Medikament, das sein Leben verlängern soll.

Eine Woche später gibt es ein monströses Wiedersehen: „Godzilla“ (15. Mai) kehrt auf die Kinoleinwand zurück. Das Uhrzeitmonster, das in Japan seit den 1950er-Jahren sein Unwesen treibt und dem 1998 ein Hollywood-Auftritt zugute kam, muss sich dieses Mal gegen blutrünstige, vom Menschen erschaffene Kreaturen beweisen, denn diese drohen die Erde auszurotten. Auf die zweite US-amerikanische „Godzilla“-Produktion darf man äußerst gespannt sein, schließlich gelang Regisseur Gareth Edwards 2010 mit seinem Debütfilm „Monsters“ eine wahrhaftige Filmperle. Außerdem ermöglicht das Fantasy-Spektakel ein Wiedersehen mit „Breaking Bad“-Darsteller Bryan Cranston und „Kick-Ass“ Aaron Taylor-Johnson.

Was wäre dabei ein Kinojahr ohne Komik-Bruchpilot Adam Sandler, den es in „Urlaubsreif“ (22. Mai) an der Seite seines Blind-Dates Lauren (Drew Barrymore) in ein Urlaubsresort für Familien verschlägt. Klingt schon jetzt nach einem guten Anwärter für die Goldene Himbeere 2015!

Da klingt der Mystery-Thriller „Enemy“ (22. Mai) mit Jake Gyllenhaal nach einer besseren Wahl. Darin trifft Protagonist Adam auf seinen Doppelgänger, der ihm in jeglicher Hinsicht gleicht. Was hat es mit der Begegnung auf sich – Zufall oder Schicksal? Das wird der Film von Denis Villeneuve („Prisonsers“) hoffentlich tadellos aufklären.

Sci-Fiction-Fans dürfen sich zudem auf den neuen X-Men-Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (22. Mai) freuen, dessen Inhalt hoffentlich weniger konfus ist, als der Titel vermuten lässt.

Ende April bringt „Family Guy“-Schöpfer Seth MacFarlane nach „Ted“ seinen zweiten Realfilm heraus: „A Million Ways to Die in the West“ (29. Mai). Mit Liam Neeson, Neil Patrick Harris, Amanda Seyfried und Charlize Theron hochkarätig besetzt, widmet sich die Komödie dem Liebesgemächtel dreier Personen, das bis hin zur handfesten Schießerei im Wilden Westen führt.

Für „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Erinnerungen hingegen sorgt der neue Science-Fiction-Film „Edge of Tomorrow“ (29. Mai) mit Tom Cruise und Emily Blunt in der Hauptbesetzung. Der optisch beeindruckende Streifen wird es allerdings schwer haben, an die Genialität von Cruise‘ letztem Sci-Fi „Oblivion“ heranzukommen. Märchenfans dürfen sich auf eine etwas andere Version von „Dornröschen“ freuen. Denn mit Angelina Jolie in der Hauptrolle erzählt „Maleficent – Die dunkle Fee“ (29. Mai) das altbekannte Märchen aus der Sicht der „bösen Hexe“.

Juni:

Der Juni ist insgesamt ein wenig abgespeckter. Man merkt also deutlich, dass es auf den Sommer zugeht, der von großen Filmstudios immer gemieden wird. Dabei startet der Monat mit einer altbekannten Geschichte um die Bedrohung einer Stadt mittels einer Atombombe, die nur durch die Parkour-Künste einiger Waghalsiger unterbunden werden kann. Das Ganze hieß 2004 noch „Banlieu 13“ und spielte in Frankreich. Hollywood hat das Geschehen nach Amerika verlegt und verkauft den Parkour-Action-Mix unter dem Titel „Brick Mansions“ (5. Juni). Mit dabei ist erneut David Belle, einer der Begründer der Trendsportart, der auch schon im Original vor der Kamera stand. Besonders traurig: Der Film zeigt den verstorbenen „Fast & Furious“-Star Paul Walker in seiner letzten vollständigen Rolle.

Und auch mit Kevin Hart gibt es 2014 noch ein Wiedersehen: In „About Last Night“ (19. Juni) folgt die Kamera seinem Charakter auf One-Night-Stands-Jagd und den morgendlichen Konsequenzen.

Zum Abschluss präsentiert der Juni noch zwei Filme, bei denen sich die Gemüter (und vermutlich auch Geschlechter) scheiden: In „Mädelsabend – Nüchtern zu schüchtern“ (26. Juni) ist der Name Programm. Meghan (Elizabeth Banks) findet sich nach einer durchzechten Nacht am anderen Ende von L.A. – ohne Geld, Handy und Auto – und hat nur noch wenige Stunden bis zum wichtigsten Vorstellungsgespräch ihres Lebens.

„Unter Beobachtung“ (26. Juni) hingegen beschäftigt sich mit der akuten Bedrohung durch Terroristen. Ein besonders brisanter Fall zwingt ein ehemaliges Pärchen (gespielt von Eric Bana und Rebecca Hall), ihre persönlichen Streitigkeiten zu vergessen und sich stattdessen der Mission zu widmen. Doch diese stellt nicht nur ihr angeschlagenes Verhältnis auf eine harte Probe, sondern bedroht auch ihr Leben.             


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