Lotte geht niemandem auf den Leim

Bildung  16-jährige Schülerin der Marienschule qualifiziert sich ins Bundesfinale von „Jugend präsentiert“

Klebstoff-Produktion bei Henkel in Düsseldorf: „Warum klebt Kleber nicht in der Tube?“, fragte sich Lotte Koenen von der Limburger Marienschule. Mit ihrer Präsentation zu dem Thema hat sie es bis ins Bundesfinale von „Jugend präsentiert“ geschafft. (Foto: Henkel)
Marienschülerin Lotte Koenen präsentiert meisterlich. (Foto: privat)
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Die 16-jährige Schülerin der Limburger Marienschule hat in einer landesweiten Qualifikationsrunde in Dreieich die Jury mit ihrer Präsentation zum Thema Klebstoffe überzeugt und sich so ein Ticket für das Bundesfinale in Berlin gesichert.

Angefangen hatte alles im Chemieunterricht. Dort hielt Lotte Koenen ihre Präsentation „Warum klebt Kleber nicht in der Tube?“ zum ersten Mal und begeisterte damit ihren Leistungskurs. Diesen Beitrag reichte die 16-Jährige bei „Jugend präsentiert“ ein – und erhielt eine Einladung zum Landesentscheid nach Dreieich.

In der südhessischen Stadt trat sie zusammen mit Maja Schwind aus dem Chemie- Leistungskurs von Simone Jung sowie mit Viola Heß und Marie Walter aus dem Chemie-Grundkurs von Martina Fredl gegen rund 40 Schülerinnen und Schüler an, die ebenfalls um den Einzug ins Bundesfinale kämpften.

Somit hatten es gleich vier Schülerinnen der Marienschule geschafft, aus bundesweit insgesamt 2700 Bewerbungen herauszustechen und zu den besten 210 zu gehören.

Lotte Koenen sammelt mit ihrer Klebstoff-Präsentation besonders viele Punkte

Den Vormittag in Dreieich konnten die vier Marienschülerinnen zusammen mit den anderen Finalisten dazu nutzen, Vortragstechniken zu verfeinern und beispielsweise Betonungen und Körpersprache zu trainieren. Nachmittags galt es dann, eine unbekannte Lehrerjury zu überzeugen, wobei der Vortrag ohne digitale Unterstützung gehalten werden musste.

Dabei konnte Lotte Koenen mit ihrer Klebstoff-Präsentation besonders viele Punkte sammeln, so dass sie sich für das Bundesfinale in Berlin qualifizierte. „Als ich vor der Jury stand, war ich schon ein bisschen aufgeregt“, berichtet die Marienschülerin. Nun fährt sie nicht nur im September nach Berlin, sondern erhält auch vorab ein dreitägiges Präsentationstraining in Hamburg.

Auf dieses Präsentationstraining freut sich die 16-Jährige ganz besonders. Denn sie erhofft sich, dort wichtige Tipps und Tricks zu erlernen, die ihr bei zukünftigen Vorträgen helfen können.

Doch auch auf das Finale ist die Schülerin schon sehr gespannt, denn sie freut sich, sich mit anderen Jugendlichen von anderen Schulen auszutauschen.

Im Finale werden die Erwartungen natürlich nochmals hochgeschraubt. Die besten sechs Präsentationen werden dann vor einem großen Publikum vorgetragen und eine davon wird schließlich als Deutschlands beste Präsentation 2018 gekürt. Ihre Mitschüler, aber auch Schulleiterin Henrike Zilling drücken Lotte Koenen schon jetzt die Daumen, dass sie es unter die „ganz großen“ Präsentationen schafft. (red)


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