Macht Wasser immer nass?

 

Was ist Wasser überhaupt?

Wasser ist eine chemische Verbindung aus zwei Teilen Wasserstoff (chemisches Zeichen: H) und einem Teil Sauerstoff (chemisches Zeichen: O), deswegen H2O. Es ist die einzige chemische Verbindung, die in der Natur in allen drei Aggregatzuständen vorkommt: also fest, flüssig und gasförmig.
Wasser ist für uns Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt lebensnotwendig.

Wie entstand Wasser?


Wann und wie genau das erste Wasser entstand, haben die Wissenschaftler noch nicht herausgefunden. Aber sie vermuten, dass es während des Urknalls entstand: Denn Wasserstoff ist das Element, das im Universum am häufigsten vorkommt. Sauerstoff kommt ebenfalls häufig im Universum vor. Diese zwei Gase sind nun während des Urknalls entstanden und haben sich dann zu Wasser verbunden.

Wo kommt überall Wasser vor?

Wasser kommt auch außerhalb der Erde in gigantischen Mengen vor. Diese Mengen sind allerdings im gesamten Sonnensystem verteilt. Es kommt meist als Eis oder als Wasserdampf auf anderen Himmelskörpern vor. Die Saturnringe allein enthalten schon 20 bis 30 Mal so viel Wasser wie auf der gesamten Erde.
Auf der Erde existiert Wasser in der Erdkruste, an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre. Wasser macht nur etwa ein Prozent der Gesamtmasse der Erdoberfläche aus, doch es bedeckt fast 71 Prozent der Fläche der Erde. Der größte Anteil befindet sich in den Ozeanen.

Welche Bedeutung hat das Wasser überhaupt?

Wasser ist für alle Lebewesen auf der Erde lebensnotwendig. Außerdem ist Wasser maßgeblich am Aufbau von organischen Substanzen beteiligt, das heißt, Pflanzen, Menschen und Tiere bestehen zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Der Wasseranteil im menschlichen Körper beträgt übrigens rund 70 Prozent des Gesamtgewichtes. Zudem ist Wasser ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensmittel.

Und warum macht das Wasser jetzt nass?

Nicht alle Flüssigkeiten sind nass. Sogar Wasser ist nicht immer nass. Es kommt voll und ganz darauf an, mit welcher Substanz das Wasser in Berührung kommt. An uns haftet das Wasser, wenn wir zum Beispiel in die Badewanne steigen. Also muss zwischen dem Wasser und unserer Haut eine bestimmte Anziehungskraft herrschen. Sonst würde das Wasser nämlich einfach an uns abperlen. Das bedeutet also, das Wassermoleküle an solchen Molekülen haften, von denen sie sich in gewisser Weise angezogen fühlen. Wenn nun etwas daherkommt, von dem sich das Wasser in irgendeiner Form angezogen fühlt, dann befeuchtet das Wasser das. Diese Eigenschaft, das Wasser anzuziehen, besitzen viele Stoffe, zum Beispiel Holz, Papier oder Haut. Stoffe, die diese Eigenschaften nicht besitzen, gibt es aber auch, zum Beispiel Öle oder Wachshaltiges.
Wasser ist also nicht immer nass, sondern es kommt darauf an, welche Substanz es befeuchten soll.


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