Marburg goes "The Voice"

CASTINGSHOW Andreas Steiger über sein Weiterkommen und die "Battles"

Andreas Steiger ist glücklich: Er hat die „Blind Auditions“ überstanden. Sein Coach Samu Harber (Foto: ProSieben/SAT.1/Richard Hübner)

Herr Steiger, „Ah du scheiße“ war ihre erste Reaktion darauf, dass Sie eine Runde weiter sind. Wie ging es Ihnen da? Was haben Sie gefühlt?

Andreas Steiger: Im ersten Moment habe ich realisiert, dass der Auftritt vorbei ist und ich es jetzt geschafft habe. Sofort danach schoss mir durch den Kopf, dass sich tatsächlich drei Coaches umgedreht haben und es jetzt für mich weitergeht. Das konnte ich einfach nicht fassen, daher auch diese Reaktion. Was ich in diesem Moment gefühlt habe, war eine Mischung aus purem Adrenalin und absoluter, ungebändigter Freude! Ich habe diesen Moment richtig gelebt!

Sie haben sich für das Team von Samu Haber entschieden. Wieso? Warum denken Sie, dass er der richtige Coach für Sie ist?

Steiger: Ich hatte mir vorher schon gedacht, dass Samu, alleine von meiner Stimmfarbe her, der richtige Coach sein könnte. Als sich dann aber tatsächlich drei Coaches umdrehten, waren diese Überlegungen nicht mehr von entscheidender Bedeutung. Es kam mir darauf an, was gesagt wird und vor allem auch wie es bei mir ankommt. Vor allem aber war es mir wichtig, was mein Bauchgefühl sagt. So wäre ich nach den Argumenten der Coaches am liebsten zu allen gegangen, ich habe dann einfach meinen Kopf ’geleert‘ und aus dem Bauch heraus entschieden!

In der „Battle Round“ singen Sie ein Duett. Wie bereiten Sie sich darauf vor? Schon nervös?

Steiger: Ich werde jetzt versuchen, so viel es möglich ist, vor anderen Menschen zu performen, damit ich ruhiger auf der Bühne werde. Ein Duett bedarf meinerseits keinen extremen Vorbereitungen, da ich gerne Harmonien singe. Ich muss nicht darüber nachdenken, welche Terz jetzt zu welchem Ton passt, das ist Gefühlssache und macht mir riesigen Spaß. Ich freue mich tatsächlich mehr auf die nächste Runde, als dass ich Angst davor habe. Nervös ist man unter solchen Bedingungen jedoch immer.

Sie sind Student, studieren im siebten Semester Jura. Wie bekommt man das gemeinsam mit „The Voice“ unter einen Hut?

Steiger: Ich gehe momentan auf das erste Staatsexamen zu. Hierfür habe ich bereits alle benötigten Prüfungen bestanden, so dass jetzt die Examensvorbereitung anstünde. Jedoch bin ich nicht aus Langeweile zu „The Voice“ gegangen. Ich wollte mich jetzt endlich mal trauen, meinen Lebenstraum – mit und von der Musik leben – in Angriff zu nehmen, dafür zu kämpfen, einfach endlich mal den ersten Schritt zu machen. Die Examensvorbereitung muss daher leider etwas warten.

 

ZWEITER MARBURGER TRITT BEI „THE VOICE“ AUF

Der Marburger Musicaldarsteller und Schauspieler Artur Molin (39) ist am heutigen Donnerstagabend (10. November) bei „The Voice of Germany“ zu sehen. Bei den so genannten „Blind Auditions“ wird er den Prince-Song „The Most Beautiful Girl In The World“ performen. Über die Castingshow sagt er: „Für mich ist ‚The Voice of Germany‘ eine Reise und eine tolle Erfahrung. Ich habe mich da auf etwas sehr Aufregendes und Spannendes eingelassen. Trotz vieler Jahre auf der Theaterbühne ist die Musikshow etwas ganz Neues und Außergewöhnliches für mich, und ich bin sehr dankbar, dabei sein zu dürfen“. Artur Molin ist in dieser Staffel der zweite „The Voice“-Kandidat aus Marburg. Andreas Steiger hat die „Blind Auditons“ bereits überstanden. „The Voice of Germany“ mit Molin läuft am Donnerstag, 10. November, ab 20.15 Uhr auf ProSieben. (crö/ProSieben SAT.1/ Richard Huebner)


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