"The United" startet in Japan durch

DSDS-DRITTER Braunfelser Manuel Hoffmann erobert Radiocharts mit seiner Band

The United mit Manuel Hoffmann (2. v. l.). (Foto: privat)

Manuel, du bist ja mit deiner Band "The United" und dem Song "Come on, come on" sehr erfolgreich in Japan. Woran liegt‘s, dass ihr dort im Radio rauf und runtergespielt werdet?

Manuel Hoffmann: Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, würde ich sagen. Seit fast drei Wochen haben wir nun in Japan Pharell Williams mit seinem Song "Happy" von der Nummer eins abgelöst, unser Song dreht sich auch um dieses Thema. Ein Zufall?

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Wann kommt euer Durchbruch in Deutschland? Worin unterscheidet sich der asiatische vom europäischen Musikhörer?

Hoffmann: Die Durchbruchsfrage, die man nie beantworten kann. Wie sich die Hörer unterscheiden kann ich nicht beantworten, aber den Unterschied der Musikindustrie kenne ich: Die asiatische ist definitiv nicht engstirnig und sie ist risikofreudiger als die europäische.

Wie fühlst du dich in der Band, mit Jungs aus fünf verschiedenen Ländern? Kracht‘s da auch mal?

Hoffmann: Wohl fühle ich mich, sehr wohl. Und natürlich kracht es auch mal, so wie man sich auch manchmal mit seiner Mutter zofft, das ist ganz natürlich. Allerdings sind es bei uns meistens eher Diskussionen und diese drehen sich um die Musik und nicht ums Thema Zimmeraufräumen.

Hast du eigentlich auch mal in jüngste Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" gelinst? Oder gehört das Kapitel der Vergangenheit an?

Hoffmann: Ich hatte ins Casting reingeschaut, um festzustellen, dass ich Jurymitglied Kay One absolut nicht ausstehen kann. Danach habe ich mir im Internet ab und zu die Clips von Aneta angeschaut, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zu ihrem Sieg. Schön war aber zu sehen, dass es in der 14. Staffel auch mal um den Kandidaten ging.

Was ist euer Ziel für 2014?

Hoffmann: Unsere Musik nicht nur in Asien weitergeben zu können, sondern auch den Rest der Welt erobern.


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