Unsere Kinovorschau für den kommenden Winter

"The Drop" läuft ab Dezember im Kino. (Foto: 20th Century Fox)

 „Die Tribute von Panem 3 – Mockingjay Teil 1“ ist einer der Filme, die noch in diesem Jahr über die Kino-Leinwände flimmern. (Foto: Studio Canal)

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November:

Der November startet mit einem langersehnten Sci-Fi-Film, der die Rückkehr von Ausnahmeregisseur Christopher Nolan ankündigt: „Interstellar“ (06. November). Das 170-minütige Epos begleitet Matthew McConaughey und Anne Hathaway auf einer Reise durch unsere Galaxie, ermöglicht durch ein neu entdecktes Wurmloch.

In „Dumm und Dümmehr“ (13. November) kehren Jim Carrey und Jeff Daniels 20 Jahre nach „Dumm und Dümmer“ in ihre Paraderollen der beiden Quatschköpfe Lloyd und Harry zurück. Der Trailer offenbart einen kruden Mix aus Witzen unterhalb der Gürtellinie und infantilem, typisch amerikanischem Humor.

Zudem muss sich das Sequel in seiner Startwoche noch gegen Rowan Joffes Thriller „Ich darf nicht schlafen“ (13. November) und Scott Franks Actionstreifen „Ruhet in Frieden – A Walk Among The Tombstones“ (13. November) bewähren. Dabei verspricht besonders der letztere der beiden Filme actiongeladene zwei Stunden, denn mit Liam Neeson in der Hauptrolle, erinnert Franks erstes großes Regiedebüt sehr an das „96 Hours“-Franchise – mit Sicherheit kein schlechtes Zeichen.

Eine Woche später feiert einer der meist ersehnten Filme des Jahres seine Premiere: „Die Tribute von Panem 3 – Mockingjay Teil 1“ (20. November). Der dritte Teil der dystopischen Romanadaption repräsentiert dabei den ersten Part des furiosen Finals und zeigt Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence in ihrer Paraderolle als Katniss Everdeen, die gegen das gnadenlose Regime in Panem zu kämpfen versucht. Der finale vierte Teil wurde für Ende 2015 angekündigt.

Wer Suzanne Collins Romanverfilmung nicht viel abgewinnen kann, dem empfiehlt sich „Keine gute Tat“ (20. November). In diesem Thriller von Sam Miller terrorisiert „Pacific Rim“-Star Idris Elba als entlaufender Häftling eine Frau und ihre beiden Kinder.

Ende November wird der Kinomonat dann auch wieder für die kleinen Besucher interessant, denn „Die Pinguine aus Madagascar“ (27. November) erhalten nach einer TV-Serie nun auch ihren eigenen Kinofilm. Darin gehen sie auf geheime Spionagemission und müssen die Welt vor ihrer Zerstörung bewahren.

Darüber hinaus kehrt das Trio Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis in „Kill the Boss 2“ (27. November) auf die Leinwand zurück, nachdem sie sich bereits 2011 mit ihren schrecklichen Vorgesetzten plagen mussten. Doch dieses Mal wollen sie ihr eigenes Geschäft eröffnen.

Ebenfalls nicht verpassen sollte man „Trash“ (27. November), einen Mix aus Drama und Abenteuer, der drei Kinder in Brasilien begleitet, die nach einem Fund auf einer Müllhalde bald ins Visier der Polizei rücken.

Zu guter letzt verspricht „The Zero Theorem“ (27. November) von „Monty Python“-Regisseur Terry Gilliam erneut eine überragende Schauspielleistung vom zweifachen Oscar-Preisträger Christoph Waltz, der in Gilliams Sci-Fi-Werk auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist.

Dezember:

Zum Abschluss des Jahres präsentiert sich der Kinomonat Dezember nochmal von seiner besten Seite. Eingeläutet wird er vom Thriller „The Drop – Bargeld“ (04. Dezember), in dem neben Tom Hardy und Noomi Rapace auch „Die Sopranos“-Darsteller James Gandolfini in seiner letzten Rolle zu sehen ist, nachdem er Mitte 2013 an einem Herzinfarkt im Alter von nur 51 Jahren verstorben ist.

Für die jüngeren Zuschauer hingegen empfiehlt sich „Paddington“ (04. Dezember), womit der wohl bekannteste Bär aus Großbritannien endlich einen Kinoauftritt erhält.

Eine Woche später endet mit „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ (10. Dezember) ein Abenteuerepos, das vor fast 80 Jahren mit einem Kinderbuch von J. R. R. Tolkien begann und mittlerweile Millionen Fans auf der ganzen Welt begeistert. Dabei repräsentieren die drei „Hobbit“-Verfilmungen die Vorgeschichte der „Herr der Ringe“-Trilogie und schließen den Kreis des Franchises wohl ein für allemal. Dabei verspricht der vorerst letzte Auftritt des Hobbits von Peter Jackson nicht nur atemberaubende Actionsequenzen, sondern erneut erstklassige Special-Effects und ausgefeilte Dialoge. Für einige wird es wohl das Kinoereignis des Jahres, weshalb es nicht sonderlich verwundert, dass der finale „Hobbit“-Teil der einzig nennenswerte Kinostart der zweiten Dezemberwoche bleibt.

Kurz vor Weihnachten kehrt Ben Stiller in „Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal“ (18. Dezember) in seine Rolle als Museums-Nachtwächter Larry zurück. Dabei steht ihm erneut Robin Williams zur Seite, der hier in einer seiner letzten Rollen zu sehen sein wird, nachdem der Schauspieler seinem Leben im August dieses Jahres ein Ende setzte.

Mit „Serena“ (18. Dezember) und „The Homesman“ (18. Dezember) starten darüber hinaus zwei Dramen in der Woche vor Weihnachten, die mit Bradley Cooper und Tommy Lee Jones hochkarätig besetzt sind.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wird es passend zum Anlass nochmals biblisch im Kino: In Ridley Scotts „Exodus: Götter und Könige“ (25. Dezember) tritt Moses, gespielt von „Batman“-Christian Bale, gegen den Pharao Rhamses an, dessen Land schon bald von diversen tödlichen Plagen heimgesucht wird.


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