Vorbereitung hat sich ausgezahlt

SCHULABGÄNGER Interessante Gespräche auf der Ausbildungs- und Studienmesse

Jens Robes, Ausbilder bei der Dillenburger Firma Weber, gab an seinem Stand den Gästen ausführliche Informationen. (Fotos: Geis)

Geschicklichkeit war am Stand der Firma Selzer (Driedorf) gefragt, wo Auszubildende wie Mirjam Luck und Swenja Kämpfer den Besuchern zur Seite standen.

Auf den richtigen Durchblick und Treffsicherheit beim Basketball-Werfen kam es auf dem Stand des Haigerer Unternehmens Hailo an.

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Dabei stand nicht alleine die berufliche Ausbildung im Rahmen des Dualen Systems im Focus, sondern auch Hochschulen wie die Technische Hochschule Mittelhessen sowie die Universität Siegen präsentierten ihre Studiengänge.

Gymnasien haben sich nicht beteiligt, aber Gymnasiasten informierten sich

Insgesamt waren 52 Aussteller an beiden Tagen mit Ständen vertreten, an denen sich die jugendlichen Besucher über rund 100 Berufe informieren konnten.

Stärker als in der Vergangenheit haben die Unternehmen ihre künftigen Mitarbeiter mittlerweile im Blick. Dabei präsentierten sie ein breites Spektrum der in der Region angebotenen Berufe. Neben den Ausbildern standen als Ansprechpartner auch aktuelle Auszubildende zur Verfügung, die authentisch und aus Sicht der jungen Leute über die Vielfalt der Ausbildung berichten konnten. Vom Altenpfleger über den Forstwirt und den Mechatroniker spannte sich der Bogen bis zum Zerspanungsmechaniker.

Und von diesen Angeboten machten viele junge Besucher Gebrauch. Während am Freitag die Halle den Jugendlichen allein gehörte, kamen viele am Samstag mit ihren Eltern, um weitergehende Gespräche zu führen.

Eine positive Bilanz zog nach den beiden Messetagen Burhan Demir, bei der Industrie- und Handelskammer Berater für Fachkräftenachwuchs. "Die Messe ist sehr gut gelaufen", bilanzierte er zufrieden.

Obwohl sich auch die Hochschulen wieder beteiligt hätten, seien die Gymnasien nicht vor Ort gewesen, beklagte IHK-Präsident Eberhard Flammer bei seinem Rundgang am Freitag. Allerdings, so Demir, hätten Gymnasiasten die Gelegenheit genutzt, sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. "Die Qualität der Gespräche hat sich verbessert", habe er aus den Rückmeldungen der Aussteller festgestellt. Dies habe wohl auch daran gelegen, dass die Thematik in den Schulen zuvor behandelt worden sei. "Die Schüler waren gut vorbereitet."


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