Wird Joshua "The Voice"?

UNTERHALTUNG 18-Jähriger aus Hüttenberg singt in der Casting-Show

Am Donnerstag heißt es Daumen drücken für Joshua Harfst. (Foto: privat)

Der 18-Jährige, der an der August-Hermann-Francke-Schule Gießen auf sein Abitur zusteuert, hat im heimischen Raum, etwa mit Auftritten in Schulmusicals, schon für Aufsehen gesorgt. Bekannt ist vor allem sein Bruder Samuel, der bereits professionell Musik macht. Auch der Rest der Harfst-Familie ist musikalisch. Jetzt startet vielleicht Joshua durch -  zumindest hat er den ersten Schritt in eine breitere Öffentlichkeit gewagt und sich bei der Casting-Show "The Voice of Germany" beworben. Zu sehen ist er am Donnerstag (20.15 Uhr) auf ProSieben und am Freitag (20.15 Uhr) auf Sat1. Diese Zeitung hat vor dem Auftritt mit Harfst gesprochen.

Herr Harfst, wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei der Show zu bewerben?

Joshua Harfst: Eine gute Freundin hatte das immer wieder angeregt. Schließlich hat sie mich überzeugt.

Und wie ging es weiter?

Harfst: Ich habe mich beworben und so kann man ja gezielt an einem der Castings in den Städten teilnehmen. An dem Tag, als mein Termin gewesen wäre, habe ich meinen Perso (Personalausweis) nicht gefunden. Ohne den kann man sich nicht registrieren lassen und ich bin nicht hingefahren.

Aber wie sind Sie dann doch in die Show gekommen?

Harfst: Ich hatte bei der Bewerbung einen Link auf ein Videoportal angegeben, auf dem es ein Video von mir gibt. Anscheinend hat es den Verantwortlichen gefallen, denn als ich nicht beim ursprünglichen Casting aufgetaucht bin, hat man mich angerufen und für ein Casting nach Berlin eingeladen.

Und das hat geklappt?

Harfst: Ja, ich bin nach Berlin gefahren und habe dort dann vorgesungen.

Sie stammen aus einer sehr musikalischen Familie ...

Harfst: Die Musik ist schon ein Bestandteil der Familie. Meine Brüder machen alle Musik. Da nimmt man von Kindheit an etwas mit. Von unseren Eltern ist Musik machen gefördert worden.

Hatten Sie Musikunterricht?

Harfst: Klar, ich war auf der Musikschule, hatte zuerst Flötenunterricht. Gesungen habe ich nebenbei auch.

Sie können aber schon noch mehr als Flöte spielen?

Harfst (lacht): Ja, schon. Heute spiele ich hauptsächlich Klavier, ich habe auch Gitarrespielen gelernt und früher Schlagzeug in einer Band gespielt. Vom Flötespielen bin ich irgendwann zum Saxofon gewechselt.

Wie sieht es bei so viel Musikalität mit den Plänen aus? Sie sind im kommenden Jahr mit der Schule fertig?

Harfst: Ich würde schon gerne auch beruflich etwas mit Musik machen. Was genau es wird, steht derzeit aber noch nicht fest.

Gibt es neben der Musik noch andere Interessen?

Harfst: Ich mache gerne Sport. Ich kicke öfters mit meinen Freunden oder spiele Volleyball. Überhaupt mag ich Ballsportarten sehr.

Donnerstag sind Sie bei "The Voice of Germany". Wie wird Ihr Umfeld darauf reagieren?

Harfst: Da mache ich mir wenig Gedanken, denn wenn jemand negativ reagiert, kann ich es eh nicht ändern, und wenn es alle gut finden, hätte ich mir umsonst Sorgen gemacht. Ich bin der Meinung, dass man es auch aushalten können muss, wenn es Leute gibt, die das, was man macht, eventuell nicht so feiern.


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