Acht Deutsche Meistertitel im Sport Stacking

Die erfolgreiche Staffel "SST und Hanna": Shanice Klingelhöfer, Hanna Müller, Lukas Drexelius und Marie Henrich. (Foto: Kordesch)

Die 363 Overall-Sieger: Hanna Müller, Shanice Klingelhöfer und Jill Claas. (Foto: Kordesch)

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Über 300 Stacker maßen sich bei den Deutschen Meisterschaft in Salzkotten. Aus den Vorrunden am Samstag ging Shanice Klingelhöfer als Erstplatzierte im 333 und im 363 sowie als Zweite im Cycle hervor und qualifizierte sich damit für die Finalrunden. Außerdem zog sie mit ihrer Mutter Elke in einem sehr stark besetzten Eltern-Kind-Doppel-Feld in das Finale ein und erreichte auch mit ihrer Doppelpartnerin Hanna Müller aus Biebesheim das Doppelfinale der AK 16u (16 Jahre und jünger). Mit ihr und den beiden weiteren Staffelkollegen Lukas Drexelius  und Marie Henrich (beide SST Butzbach) gelang ihr auch mit einer Zeit unter Weltrekord (14,770 Sekunden) der Einzug ins 363-Zeitstaffelfinale. Hier schlugen die SST´ler das Favoriten-Team aus Zuffenhausen, in dem vier der schnellsten männlichen Stacker Deutschlands stapeln, in der 363-Turnierstaffel und sicherte sich den ersten Deutschen Meistertitel. In der Cycle-Turnierstaffel holten sie den Vizetitel und am Sonntag dann auch noch den Pokal fürs zweitschnellste Quartett der Deutschen Meisterschaft hinter ihren Vereinskameraden aus Butzbach aus der Altersklasse 19+.
In den Einzeldisziplinen 333 und 363 gab Shanice alles und belegte vor ihrer Teamkollegin Marie Henrich jeweils den 1. Platz. Im Doppelfinale mit Hanna bewiesen beide Nervenstärke, waren schneller als die aktuellen Weltrekordhalter und gewannen mit 7,45 Sekunden das AK-Doppelfinale. Sie waren schlussendlich auch das schnellste Doppel des gesamten Turniers. Shanice war zudem auch im 333 mit ihrer Finalzeit von 1,912 Sekunden die schnellste Stackerin der Meisterschaft. Im 363 schaffte sie im dritten Versuch sagenhafte 2,33 Sekunden, was ihre 8. Goldmedaille und gleichzeitig auch einen neuen Deutschen Rekord bedeutete.
In der Gesamtturnierwertung gelang Shanice damit ein hervorragender 4. Platz hinter Marie Henrich (1.), Jill Claas (2.) und Hanna Müller, die alle nur eine Zehntel Sekunde in der Gesamtzeit auseinander lagen. Für das deutsche Nationalteam, für das Nationaltrainer Burkhard Reuhl Shanice nominiert hat, geht es nun Ende April nach Südkorea zu den Weltmeisterschaften. Aus persönlichen Gründen wird sie aber dieses Jahr nicht teilnehmen.


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