Bei Gemeinschaftsspielen die Stärken der Gruppe entdecken

Von den Kennenlerntagen profitieren Schüler und Lehrer

Bei den unterschiedlichen gemeinschaftsfördernden Spielen – wie der „Fluss-Überquerung“ oder der „Reise nach Jerusalem“ kamen sich die Fünftklässer in ihren neuen Klassengemeinschaften näher. Die Einstiegstage fördern den guten sozialen Umgang miteinander und üben auch die Rücksicht auf schwächere Mitglieder der Klassengemeinschaft ein.

Bei den unterschiedlichen gemeinschaftsfördernden Spielen – wie der „Fluss-Überquerung“ oder der „Reise nach Jerusalem“ kamen sich die Fünftklässer in ihren neuen Klassengemeinschaften näher. Die Einstiegstage fördern den guten sozialen Umgang miteinander und üben auch die Rücksicht auf schwächere Mitglieder der Klassengemeinschaft ein.

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„Das soziale Umfeld ändert sich für die Schüler zum Teil komplett. Eine Idee der Einstiegstage ist, ihnen den Übergang in die neuen Herausforderungen zu erleichtern“, erklärt Dörner-Bramer. Gemeinsam mit ihrem Team um Sina Monter, Daniel Podhorny, Johann Maria Weckler und Judith Christof wurden verschiedene Gruppenspiele durchgeführt, bei denen es um so einfache Dinge ging wie Namen und Hobbys der neuen Mitschüler lernen.

Gemeinschaftsfördernde Spiele standen ebenso auf dem Programm, bei denen Rücksichtnahme ebenso gefragt war wie die Unterstützung schwächerer Mitschüler.

„Dass eine gute Gemeinschaft etwas ist, für das jeder Teil selbst verantwortlich ist und einen Beitrag zu leisten hat, wird Kindern heute kaum noch vermittelt. Gerade zum Neubeginn an einer weiterführenden Schule finden wir es wichtig, Schüler zu dieser Eigenverantwortung zu ermutigen, da misslingende Klassengemeinschaften leider zunehmend sind“, betont Ursula Dörner-Bramer. Die Einstiegstage werden über Lotto-Mittel re-finanziert. Im Landeslotteriegesetz ist festgelegt, für welche kulturellen, sportlichen und sozialen Projekte Überschüsse der staatlichen Lotterien als Zuschüsse beantragt werden können. Pädagogisch solle zum Einen ein Neubeginn begleitet und erleichtert werden und ein Gespür vermittelt werden, was jede und jeder Einzelne brauche, damit es ihm in der Klassengemeinschaft gut gehen könne, so Dörner-Bramer. Auch für die Klassenlehrer seien die Tage sehr aufschlussreich: Es bleibe Zeit zum Beobachten der Schüler, zum sozialen Umgang miteinander und wer welche Rolle in der Klassengemeinschaft übernehmen kann oder wer noch mehr Unterstützung braucht, um ein vollwertiges Gemeinschaftsmitglied zu werden. Soziales Lernen sei mindestens so wichtig wie der fachliche Unterrichtsstoff, damit die Kinder zu selbstbewussten und verantwortungsbewussten Erwachsenen heranreifen können, die ihr Leben eigenverantwortlich gestalten können, meint die KFJ-Leiterin. „ Wir sehen es als ein Stück Präventionsarbeit“.


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