Donsbacher Schüler pflanzen Baum des Jahres

Donsbacher Schüler pflanzten jetzt den Baum des Jahres. (Foto: privat)
Donsbacher Schüler pflanzten jetzt den Baum des Jahres. (Foto: privat)

Das "Waldtaxi" des Wildparks Donsbach, ein mit Bänken ausgestatteter Anhänger, der von einem Traktor gezogen wird, brachte die Kinder und ihre Lehrerinnen Angelika Willmann und Heike Weber-Thielmann ebenso sicher, wie zünftig in den Wald an der Ochsenwiese. Dort wurden sie von Thomas Hain von der Abteilung Forsten und Naturschutz der Stadt Dillenburg und Revierförster Jens Büttner begrüßt.

Umweltbildung wird an der Liliensternschule, die im Übrigen als Umweltschule anerkannt ist, schon seit Jahren großgeschrieben. Daher kamen die Kinder auch in diesem Jahr wieder gut vorbereitet in den Wald. Im Unterricht hatten sie schon einiges über den Baum des Jahres gehört. Sie wussten auch, was die Lärche von allen anderen Nadelbäumen unserer Wälder unterscheidet: sie verfärbt ihre Nadeln im Herbst goldgelb und verliert sie schließlich, um im Frühjahr wieder neue Nadeln wachsen zu lassen. Sie benimmt sich also ganz wie ein Laubbaum.

Alsdann ging es ans Pflanzen der rund 100 kleinen Lärchen. Jede Pflanze hatte einen kleinen Topf aus Pappe, der von den Kindern vor der Pflanzung sorgfältig entfernt wurde. In vorbereitete Pflanzlöcher eingebracht, wurden die Pflanzen durch festes Andrücken gerade gerichtet und fixiert. Die Kinder waren emsig bei der Sache und im Nu waren die Pflanzen an ihrem neuen Platz.

Wenn sie Fuß fassen, werden sie rasch in die Höhe wachsen und die Eiche, die bereits auf der Fläche gepflanzt wurde, alsbald überholen. "Das ist kein Nachteil", meint der Förster. "Ein leichter Schatten und etwas Windruhe durch die Lärchen können den anderen Baumarten nur nützen. Das hat sich schon auf anderen Kulturflächen gut bewährt." Und auch das Waldbild werden die jungen Bäume einst bereichern, wenn sie goldgelb in den herbstlichen Himmel ragen.


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