Ein Staudammprojekt in Brasilien und seine Folgen

Ein Staudammprojekt in Brasilien und seine Folgen
Ein Staudammprojekt in Brasilien und seine Folgen
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Der geplante Stausee soll so groß werden wie der Bodensee, der Chiemsee und der Müritzsee zusammen. Dadurch werden die Dörfer zerstört und die dort lebenden Flussanrainer und die Mitglieder des indigenen Volkes der Munduruku vertrieben. Diese versuchen derzeit noch den Bau zu verhindern. In ihrem Kampf um ihre Heimat und ihre Lebensgrundlage werden sie von Misereor unterstützt.

Die Zerstörung des Regenwaldgebietes hat Auswirkungen auf das Klima. Schon jetzt leidet der Großraum Sao Paolo unter Trockenheit und Wassermangel, weil sich die Niederschlagsgebiete verschoben haben.

Es wurde deutlich dass nur mit Alternativen zur Wasserkraft (Wind/Sonne) größere klimatische Schäden abgewendet werden können.

Schmidt stellte sich nach dem Vortrag noch den Fragen der Zuhörer und ging auch auf die aktuelle politisch schwierige Situation in Brasilien ein.

Es handelte sich um den vorerst letzten Vortrag der Reihe. Geplant ist eine Fortsetzung im Herbst diesen Jahres.

 

 


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