Eine Klasse - 27 Dörfer

In der A-Liga steckt mehr, als mancher denkt
Die neue SG Seelbach Ballersbach, oder wie der Volksmund so schön sagt, die SG Basel, setzt sich aus den Mannschaften des SK Herbornseelbach und des TSV Ballersbach zusammen. Sie wurde erst zu Beginn dieser Saison gegründet, nachdem Ballersbach und Bicken die SG Mittenaar aufkündigten und der SK Herbornseelbach in die B Liga abgestiegen war. So nimmt die neue SG mit erster und dritter Mannschaft die Plätze der SG Mittenaar 1b in der A Liga ein. Die zweite Mannschaft nimmt den B Liga Platz des SKH wahr. In den warmen Monaten werden die Gäste in Ballersbach auf Rasen und in der kalten Jahreszeit auf dem Hartplatz in Herbornseelbach empfangen.

Eine alteingesessene SG bilden die Dörfer aus Fellerdilln und Rodenbach. Dort spielt man im Sommer in Rodenbach auf Rasen und im Winter auf dem Fellerdillner Hartplatz.

Neu in die A Liga aufgestiegen ist die SG Siegbach. Dort spielen Eisemrother und Übernthaler zusammen auf dem Hartplatz in Eisemroth. Die SG verfügt noch über einen Rasenplatz, ebenfalls in Eisemroth, aber dieser wird aktuell saniert.

Auch in Eschenburg wimmelt es nur so an Spielgemeinschaften. Da wäre die SG Eschenburg II, eine Reserve Mannschaft eines Kreisoberligisten. Dort vereint, jagen die Burschen aus Eibelshausen und Eiershausen dem runden Leder nach. Ein Kunstrasen (Eibelshausen) und ein Naturrasen (Eiershausen) stehen Ihnen dabei zur Verfügung.

Dazu kommt der Zusammenschluss der Rother und der Simmersbacher Fußballer in der SG RoSi. Neben mindestens einem Telefon hat diese RoSi ebenfalls einen Kunstrasen (Simmersbach) und einen Naturrasen Platz (Roth).

Der Konkurrent der Eschenburger SG’s kommt aus Ewersbach und Rittershausen. Die SG Dietzhölztal spielte sogar schon in der Landesliga, der heutigen Verbandsliga! Seit 1995 besitzt man im Ewersbacher Burbachstadion einen Kunstrasen Fußballplatz, der 2009 durch ein neues Modell ersetzt wurde.

Aber auch auf dem Westerwald gibt es Spielgemeinschaften. Eine recht neue SG besteht aus den Dörfern Beilstein, Arborn und Münchhausen. Gespielt wird auf den Sportanlagen des TuSpo Beilstein und auf dem Gelände in Arborn. In beiden Anlagen spielt man auf Naturrasen.

Die letzte SG, in dieser Aufzählung, ist die SG Sinn. Dort treffen sich die Sinner, Fleisbacher, Edinger und Greifensteiner Fußballer und versuchen nach dem Abstieg aus der KOL wieder Fuß zu fassen. Dazu nutzen die Vereine einen Naturrasen in Sinn und einen Kunstrasen in Fleisbach.

Zu den genannten 19 Dörfern, kommen noch die Vereine, die trotz aller Schwierigkeiten, die unsere schnellebige Zeit mit sich bringt, eigenständig Fußball spielen können. Dies sind TuS Driedorf, SSV Donsbach,  FC Eintracht Haiger, SSV Edelweiß Medenbach und Türkgücü Dillenburg, die alle einen Hart- und einen Naturrasenplatz nutzen.  Mit dabei sind auch der SV Oberscheld und die Reserve des Verbandsligisten TSV Steinbach, die beide nur auf Kunstrasen spielen, und last but not least der SSV Alemannia Sechshelden, der mit Kunst- und Naturrasen optimal da steht.

In der spannenden A Liga steckt also mehr, als so mancher denkt.

16 Teams – 27 Dörfer!!!


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