Esperanto - Plädoyer für die internationale Sprache

Englisch hat das Latein und Französich als europäische  Verkehrssprache abgelöst.
Gute Englischkenntnisse sind heute im Alltag unverzichtbar. Deshalb leisten wir uns in Europa unsere Kinder in der Schule 5-8 Jahre Englisch lernen zu lassen. Das ist eine lange Zeit, die zu Lasten aller anderern Fächer geht. Leider sind viele Schulabgänger trotzdem kaum in der Lage einen englischsprachigen Vortrag in allen Details zu verstehen bzw in einer Diskussion auf Englisch ihren Standpunkt zu vertreten. Das ist nicht Schuld der Lehrer, sondern liegt u.a  an der Komplexität der natürlichen Sprachen. Englisch ist da keine Aussnahme!

Esperanto ist da ganz anders. Hier gibt es klare leicht erlernbare Sprachregeln und die Aussprache ist immer eindeutig. Dennoch ist Esperanto sehr ausdrucksstark und Esperanto-Sprecher können sich heute über alle Grenzen hinweg weltweit verständigen.
Man sagt Esperanto ist etwa 3-5 mal so schnell erlernbar wie Englisch oder Franzözisch.

In der Europäischen Union leisten wir uns einen gewaltig Übersetzungsapparat, um Beschlüsse, Gesetzestexte und Reden aus Brüssel in mehr als  20 verschiedene Sprachen zu übersetzen. Viele der Texte werden deswegen nur noch ins Englische und Französische übersetzt und alle anderen Sprachen in der EU werden bewusst benachteiligt.
In vielen Stellenausschreibungen sind gute bis sehr gute englische Sprachkenntnisse gefordert,  zB durch Nachweis eines mehrjährigen  Aufenthalts im englischsprachigen Ausland. Aber wielviele Familien können sich leisten ihre Kinder in England oder den USA ausbilden zu lassen?

Dieses Jahr findet der 100. Welt-Esperanto Kongress in der französischen Stadt Lille statt. Esperanto neu zu entdecken und Esperanto zu lernen macht Spass. Esperanto kann viel zur gleichberechtigten Kommunikation der Menschen in Europa und als internationale Sprache zur Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturen und Nationen beitragen.
(gh)


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