FDP Herborn besucht Thermokon

Wolfgang Berns, Steffen Ströhmann, Nicholas Berns, Bruce Jensen, Dr. Wilhelm Sbresny, Anna-Lena Benner, Klaus Dietrich, Marcel Becker, Harald Zygan. (Foto: privat)

Harald Zygan, Geschäftsführer und Firmengründer, hieß die Besucher Herzlich Willkommen und begann mit einer Präsentation zur Firmengeschichte und einem Ausblick auf die Zukunft: Er habe im Jahr 1987 nicht in der so oft zitierten Garage, sondern im Keller seines Wohnhauses in Bicken angefangen, in dem er mit seiner Schwägerin und einer Mitarbeiterin Kabeltemperaturfühler für die Heizungsindustrie fertigte.

Das Geschäft habe sich so gut entwickelt, dass bereits im Jahr 1994 ein Firmenneubau in der Aarstraße in Bicken notwendig wurde, der durch das rasante Wachstum und viele neue Produkte im Laufe der folgenden Jahre immer wieder habe vergrößert werden müssen. Dies sei aber zuletzt durch fehlende Erweiterungsmöglichkeiten nicht mehr möglich gewesen. Als man dringend benötigtes Personal durch fehlenden Platz nicht habe einstellen können, sei der Entschluss gefasst worden, neu zu bauen. Dadurch habe man zudem noch zusätzliche Auszubildende und StudiumPlus-Studenten einstellen können. Aktuell seien 6 Auszubildende und 4 Studenten in verschiedenen Tätigkeitsbereichen angestellt.

Mit der aktuellen Lage ist Zygan zufrieden: “Wir beschäftigen derzeit rund 150 Mitarbeiter und planen weitere Neueinstellungen. Unsere Zahlen sind gut, wenngleich wir aber einen immer größeren Preisdruck im Bereich der Standardsensorik verspüren. Dem begegnen wir mit steigenden Investitionen in unsere hoch technisierten Produkte wie unser solarbetriebenes, energie-effizientes Funksensor-System oder Touch-Raumbediengeräte.“ Auch die Exportquote wolle man weiter signifikant steigern. Dafür stünden mittlerweile auch weltweit

7 Tochtergesellschaften für den Vertrieb zur Verfügung.

FDP-Stadtverordneter Dr. Wilhelm Sbresny zeigt sich von so viel High-End in der Heimat positiv gestimmt: "Es freut mich, wenn solche Global Player in relativ kleinen Gemeinden und Städten gehalten werden können. Es zeigt aber auch, dass man nichts unversucht lassen darf, die Standorte attraktiv zu halten, um möglicherweise auch neue Unternehmen anzusiedeln. Auch in Herborn dürfen wir uns auf unserer recht guten Situation nicht ausruhen.“

An die Präsentation schloss sich ein Firmenrundgang durch das neue, rund 5.500m² große Verwaltungs-, Produktions- und Lagergebäude an, von dem sich alle Teilnehmer besonders beeindrucken ließen. Sbresnys Stadtverordneten-Kollege Steffen Ströhmann:“Es ist schön anzusehen, was hier in Offenbach geschaffen wurde. Die hochmoderne Architektur mit den riesigen Glasflächen schafft eine tolle, lichtdurchflutete Atmosphäre. Ich denke, auch den Angestellten macht es hier Spaß.“

Die Ortsverbands-Vorsitzende Anna-Lena Benner freut besonders die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die Thermokon zahlreichen jungen Menschen bietet. Sie hat mit Zygan verabredet, auch zukünftig in Kontakt zu bleiben und sich über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage auszutauschen.


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